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Gemeinsam macht es doppelt Spaß

Ruderer vom WSV Rinteln und vom TuS Niedernwöhren unterwegs

RINTELN. Zum neunten Mal haben die Organisatoren Friedrich Meier, Fritz Kühn und Fred Hoppe die Ruderfreundinnen und Ruderfreunde vom TuS Niedernwöhren und vom Wassersportverein Rinteln (WSV) zu einer gemeinsamen Wanderfahrt eingeladen, und die Resonanz ist erneut groß gewesen.

veröffentlicht am 13.06.2019 um 11:20 Uhr
aktualisiert am 13.06.2019 um 17:50 Uhr

Gruppenbild an Land. Foto: WSV Rinteln

RINTELN. Zum neunten Mal haben die Organisatoren Friedrich Meier, Fritz Kühn und Fred Hoppe die Ruderfreundinnen und Ruderfreunde vom TuS Niedernwöhren und vom Wassersportverein Rinteln (WSV) zu einer gemeinsamen Wanderfahrt eingeladen. Diesmal ging es auf Aller und Weser von Celle bis Bremen, 165 Kilometer, die in fünf Tagen zu bewältigen waren. Neun Aktive des TuS Niedernwöhren, elf des WSV Rinteln und ein Berliner Gast hatten sich angemeldet.

Die Aller ist unterhalb Celles Bundeswasserstraße II. Keine Berufsschifffahrt mehr, kein Ausflugsschiff – und nur zwei kleine Motorboote begegneten der Rudergruppe auf den 120 Kilometern vom Stadthafen Celle bis zur Mündung hinter Verden in die Weser. Ansonsten: Natur pur.

Zum Start trafen sich die Ruderfreunde in der Marina Celle. Bis zum Tagesziel bei Wietze mussten zwei zur Selbstbedienung ausgelegte Schleusen überwunden werden. Für alle vier Übernachtungen hatte man „Thöles Landhotel“ in Bücken gebucht, ein wahrer Glücksgriff.

Am zweiten Rudertag mussten 34 Kilometer bewältigt werden. Die beiden Schleusen auf der Strecke wurden von Schleusenwärtern bedient. Ziel war Eilte.

Jetzt gab es auf der Aller keine Staustufen mehr, und die Strömung wurde stärker. So benötigte die kleine Flotte am dritten Tag nur vier Stunden bis zum Ziel im Hafen des MSC Westen.

Am vorletzten Tag lag mit 42 Kilometern die längste Ruderstrecke vor den Aktiven. Nach 20 Kilometern passierte man Verden mit dem weithin sichtbaren Dom und gelangte bald auf die Weser. Nach 16 Kilometern erreichte man in Achim das Tagesziel.

Am letzten Tag ruderte die Gruppe nach Bremen. Dort gab es eine nicht vorhersehbare lange Wartezeit vor der Sportbootschleuse. Da die Fahrt auf das „lange“ Wochenende nach Himmelfahrt fiel, waren unzählige Motorbootfahrer unterwegs, die ebenfalls durch die Schleuse in das Tidengewässer wollten. So kamen die letzten Boote mit fast zweieinhalbstündiger Verspätung beim Ruderverein „Hansa“ Bremen an.r




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