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Ende in Sicht für leidige Sportplatzgeschichte

SC Deckbergen-Schaumburg: Ex-Vorsitzender Trainer der Fußballfrauen

DECKBERGEN/SCHAUMBURG. Auf der Jahresversammlung konnte Dirk Bredemeier, da noch amtierender Vorsitzender, seinem Verein endlich in Aussicht stellen, „dass im September der Platz bespielbar ist“ und offiziell in Betrieb genommen werden kann. Im Zuge der Vorstandswahlen legte er sein Amt als Vorsitzender nieder.

veröffentlicht am 07.03.2019 um 14:22 Uhr

Dirk Bredemeier gab nach 20 Jahren das Amt des SC-Vorsitzenden ab. Foto: pr.
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Autor

Werner Hoppe Reporter
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DECKBERGEN/SCHAUMBURG. Die beinahe unendliche Geschichte um den Bau des neuen Sportplatzes scheint nun doch noch zu Ende zu gehen. Viel, eigentlich zu viel, musste sich der SC Deckbergen-Schaumburg in den letzten Jahren mit dem leidigen Thema beschäftigen, dass der brandneue Platz trotz Nachbesserungen der ausführenden Baufirma einfach nicht zu bespielen war. Der Abschluss dieses Projekts markiert für Dirk Bredemeier zugleich das Ende einer Ära, denn nach 20 erfolgreichen Jahren legte er das Amt des Vorsitzenden nieder. Er bringt sich mit seiner Erfahrung und seinem Gefühl für die Seele des Vereins künftig zum einen als übergeordneter sportlicher Koordinator, zum anderen als neuer Trainer der Ersten Frauen-Fußballmannschaft ein. Die Vereinsmitglieder zollten ihm Dank mit nicht enden wollendem Applaus.

Mit Alexander Sieker übernimmt nun ein „Sports-Mann“ den Vorsitz, dessen Herz genauso für den SC Deckbergen-Schaumburg schlägt wie das seines Vorgängers. Siekers bisherigen Platz im Vorstand als Schriftführer nimmt Sabine Ehrlich ein. „Ich bin froh, dass wir wieder alle Posten besetzen konnten, wobei das in den letzten Jahren schon kein Problem war“, äußerte sich Dirk Bredemeier im Gespräch mit dieser Zeitung durchweg zufrieden mit der Gesamtsituation des Vereins.

Weniger zufrieden hatte sich der scheidende Vorsitzende zuvor bei seinem letzten Jahresbericht geäußert. „Der Ball liegt weiterhin bei der Firma Rathert“, sprach Bredemeier noch einmal das leidige Sportplatz-Thema an. Die Nachbesserungen zur Behebung der Staunässe im Spielfeldrasen hätten eigentlich schon im September abgeschlossen sein sollen. Aber mit dem Unternehmen sei inzwischen vereinbart, „dass der Platz am 1. 7. bespielbar ist“, teilte Bredemeier nach der Versammlung auf Anfrage dieser Zeitung mit. Schon während der Versammlung hatte er vermeldet: „Nach unserer Beobachtung haben die Maßnahmen gegriffen.“ Das bedeutet, dass die ausführende Firma das Problem mit einer Nachbesserung der Drainage gelöst hat. Dagegen sei für den SC Deckbergen-Schaumburg „bis heute nicht viel übrig geblieben vom Sportstättenentwicklungsplan der Stadt Rinteln“, sagte Bredemeier. Immerhin stehe „die Verbesserung der Kabinensituation“ weiterhin ganz oben auf der Liste.

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Michael Seedorf ist dritter Träger des Wilhelm-Bredemeier-Gedächtnispreises. Foto: who

Trotz Nachbesserungsbedarf in Bezug auf die äußeren Bedingungen steht der Sportverein solide da, wie den Berichten der Spartenleiter zu entnehmen war. Die Mitgliederzahl ist mit 598 leicht unter die 600-er-Marke gesunken.

Mit 50 Jahren Zugehörigkeit zum SC Deckbergen war Wolfgang Meyer der dienstälteste Jubilar. Je 40 Jahre sind Markus Bradt, Sabine Ehrlich, Erdmuthe Stieg und Michael Tadge ihrem Verein treu, und je 25 Jahre gehören Jaqueline Stemme und Silke Sternsdorff dazu. Den Wilhelm-Bredemeier-Gedächtnispreis erhielt in diesem Jahr Michael Seedorf. Es war die dritte Verleihung des Preises nach dessen Stiftung im Jahr 2016. Als „Sportler des Jahres“ 2019 wurden Claudia Bredemeier und Niklas Heisterhagen ausgezeichnet.




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