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Auch Kräuter gut für Insekten

Schaugarten „Melissa“ hat jetzt auch ein Kräuterbeet

RINTELN. Das regnerische Wetter der letzten Woche haben die Beteiligten am Insekten-Schaugarten „Melissa“ in Nähe des Rintelner Generationenparks genutzt, um das große Kräuterbeet zu bepflanzen. Auf diese Weise helfen Kräuter den heimischen Bienen und anderen Insekten:

veröffentlicht am 24.06.2020 um 00:00 Uhr

RINTELN. Das regnerische Wetter der letzten Woche haben die Beteiligten am Insekten-Schaugarten „Melissa“ in Nähe des Rintelner Generationenparks genutzt, um das große Kräuterbeet zu bepflanzen. Unter tatkräftiger Hilfe des Baubetriebshofes der Stadt war das Hochbeet fachgerecht gefüllt worden.

Der Obst- und Gartenbauverein Rinteln hatte zugesagt, die entsprechenden Kräuter zu spenden und sich um die Bepflanzung zu kümmern. Die meisten Pflanzen hatten in einer Rintelner Gärtnerei erworben werden können, einige weitere stammen aus verschiedenen Privatgärten. Demnächst sollen die Kräuter noch mit eigenen Namensschildern ausgestattet werden, damit Besucher sie identifizieren können.

Es dürfte fast unbekannt sein, dass viele Küchenkräuter nicht nur unsere Speisen würzen und bekömmlicher machen, sondern auch den Insekten eine vorzügliche Nahrungsquelle bieten. Bereits im zeitigen Frühjahr finden sie sich beispielsweise auf Rosmarin und Salbei ein, wenn noch nicht sehr viele Pflanzen blühen. Im Beet können sie aber auch Majoran, Thymian, Liebstöckel, Borretsch, Salbei und andere Pflanzen besuchen, die nicht nur der Honigbiene helfen. Ein besonders selten gewordenes Kraut ist das – eigentlich heimische „Immenblatt“, dessen lateinischer Name sich auf die Honigbiene bezieht: „Melittis melissophyllum“ und das natürlich in den Insektenschutzgarten „Melissa“gehört.

In den nächsten Wochen wird eine große Vielfalt an Blüten auf den eingesäten Bereichen nicht nur die Insekten, sondern auch die Besucher erfreuen. Eine öffentliche Vorstellung des jetzt kompletten Projekts wird demnächst stattfinden. r