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Telekom treibt Ausbau voran

Schneller Mobilfunk für Rinteln

RINTELN. Die Mobilfunk-Versorgung in Rinteln ist laut Telekom nun besser. Der Mobilfunkanbieter hat dafür in den vergangenen neun Monaten zwei Standorte mit dem Mobilfunkstandard 5G erweitert, so die Telekom. Was das heißt:

veröffentlicht am 24.10.2020 um 00:00 Uhr

RINTELN. Die Mobilfunk-Versorgung in Rinteln ist laut Telekom nun besser. Der Mobilfunkanbieter hat dafür in den vergangenen neun Monaten zwei Standorte mit dem Mobilfunkstandard 5G erweitert, so die Telekom in einer Pressemitteilung.

Durch den Ausbau verbessere sich die Mobilfunk-Abdeckung in der Stadt. Insgesamt steht damit laut Telekom mehr Bandbreite zur Verfügung. Außerdem werde auch der Empfang in Gebäuden besser. Ein Standort dient zudem der Versorgung entlang der Autobahn. Mit der Erweiterung um 5G erhält die Stadt laut Telekom einen digitalen Standortvorteil.

Die Telekom betreibt im Landkreis Schaumburg jetzt 44 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 99 Prozent. Bis zum Jahr 2022 sollen weitere 17 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind im selben Zeitraum an fünf Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Bundesweit baut die Telekom pro Jahr bis zu 1500 neue Mobilfunkstandorte. Darüber hinaus wird das Unternehmen bis Ende 2020 an über 10 000 weiteren Standorten die Kapazitäten vergrößern. Der LTE-Ausbau ist deshalb so wichtig, weil alle LTE-Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden. Beim Mobilfunkausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm unter www.dfmg.de wenden.

„Trotz erschwerter Bedingungen während der Corona-Krise haben wir LTE und 5G wie geplant weiter ausgebaut. Unsere Netze arbeiten zuverlässig. Unsere Techniker haben über 18 000 Antennen für 5G fit gemacht. Bis Ende des Jahres werden es 40 000 Antennen sein.“ so Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit ergänzen: 5G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz: Bei der Telekom auf 3,6 GHz.

Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten. Gleichzeitig reichen diese Frequenzen nicht besonders weit. Auf der niedrigeren 2,1 GHz-Frequenz sind die Reichweiten der 5G-Antennen deutlich höher. Das Prinzip ist bereits vom LTE-Ausbau bekannt: Hier werden Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt. Frequenzen mit kürzeren Reichweiten spielen ihre Stärken im städtischen Umfeld aus und sorgen für noch höhere Geschwindigkeiten.

Wer mehr über die Verfügbarkeit von 5G an seinem Wohnort erfahren will, kann sich auf www.telekom.de/netzausbau informieren oder in einer Telekom-Filiale nachfragen. Kunden können sich außerdem kostenlos unter 0800 330 1000 beraten lassen. r




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