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Wird die Versicherung zahlen?

Schon wieder Wasserschaden bei „Spielzeuginsel“

RINTELN. Zum zweiten Mal in nur drei Wochen hatte Silvia Bräuer, Inhaberin der Spielzeuginsel, am Sonntag mit einem massiven Wasserschaden zu kämpfen. Als sie am Sonntag gegen 18 Uhr die Trockner in ihrem Spielwarengeschäft – die dort noch wegen des letzten Wasserschadens stehen – entleeren wollte, stand das Wasser bereits einige Zentimeter hoch in ihrem Laden. „Das kann doch nicht sein“, war das Erste, was ihr durch den Kopf schoss.

veröffentlicht am 03.06.2019 um 14:19 Uhr
aktualisiert am 03.06.2019 um 18:10 Uhr

Oberfeuerwehrmann Tim Hundenborn hilft Spielzeuginsel-Inhaberin Silvia Bräuer dabei, das Wasser im Laden zur Pumpe zu schieben, mit der es herausgepumpt wird.
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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

„Ich kann doch nicht alle zwei Wochen einen Not-Abverkauf machen.“ Schon durch den Wasserschaden am 22. Mai habe sie einen riesigen Schaden erlitten. „Ich bin zwar richtig versichert, aber die Versicherung sagt, das lag am Gebäude. Die Versicherung des Hausbesitzers ist zuständig. Und seine Versicherung deckt das nicht ab.“

Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Rinteln eilten zum Marktplatz und halfen Bräuer, das Wasser aus dem Laden zu pumpen. Auch wenn die eigentlichen Spielwaren nach dem letzten Vorfall hoch genug gelagert wurden, dass sie nicht direkt vom Wasser betroffen sind, weichen die Kartonpackungen durch die hohe Luftfeuchtigkeit auf. „Das wird doch alles nicht besser“, sagt Bräuer, sichtlich mit den Nerven am Ende. Wie es nun weitergehen soll ist unklar. Noch immer ist die Ursache für das aus dem Boden hervorquellende Wasser nicht gefunden. Möglicherweise liegt es am Grundwasser, möglicherweise ist gar irgendwo eine geplatzte Leitung, spekulierten Feuerwehrleute vor Ort.




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