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Männerhort im Schützenhaus

Schützenfrauen geben vorm Ausflug die Männer ab

TODENMANN. Schießbetrieb mit Wettstreit um Platz und Sieg einerseits sowie Geselligkeit und kreatives Miteinander andererseits sind Elemente, die beim Schützenverein Todenmann zusammengehören. Das hob Vorsitzender Jörg Möller zur Eröffnung der Jahresversammlung am Beispiel einer Unternehmung der Damenabteilung hervor.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 12:15 Uhr
aktualisiert am 11.02.2019 um 17:00 Uhr

Sie trafen im Vorjahr besonders gut (von links): Maik Ostermeier, Gewinner des 7er Pokals der Herren, Anke Handt und Basti Vogt (jahresbeste Schützin beziehungsweise jahresbester Schütze) sowie der Vorsitzende Jörg Möller, beim Schützenfest 2018 Gewi
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Autor

Werner Hoppe Reporter
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TODENMANN. Sportlicher Schießbetrieb mit Wettstreit um Platz und Sieg einerseits sowie Gemeinschaftssinn, Geselligkeit und kreatives Miteinander andererseits sind Elemente, die beim Schützenverein Todenmann zusammengehören. Das hat der Vorsitzende Jörg Möller zur Eröffnung der Jahresversammlung am Beispiel einer Unternehmung der Damenabteilung aus dem vergangenen Jahr hervorgehoben.

„Die Frauen besuchten eine Vorstellung im GOP in Bad Oeynhausen, und da man die Männer auf einem Sonntagnachmittag schlecht alleine zu Hause lassen kann, wurde kurzfristig ein Männerhort im Schützenhaus eingerichtet, wo die Männer abgegeben werden konnten“, erinnerte Möller an das denkwürdige Modellprojekt. „Beide Veranstaltungen – von der einen weiß ich selbst, von der anderen wurde mir berichtet – waren ein voller Erfolg.“

Weil die Todenmanner Schützen schon von Haus aus ein geselliges Völkchen mit vielen „erfolgsträchtigen“ Veranstaltungen sind, hätten es eigentlich die meisten von ihnen verdient, im Rückblick gewürdigt zu werden. Doch einige herausragende Beispiele sollten genügen, Appetit zum Reinschnuppern beim SV Todenmann zu machen. Ein Top-Termin in Sachen Geselligkeit und Gemeinschaft mit der „Schützen-Verwandtschaft“ und den Königshäusern anderer Vereine war erneut der Königsball. Auch das Ostereierschießen am Gründonnerstag mit seinem nahrhaften Beigeschmack hatte es in sich, ebenso das Schützenfest, zu dem das Vereinsheim neben der Gastwirtschaft Droste noch rechtzeitig einen neuen Anstrich verpasst bekam. Beim Neubürgerempfang der Ortschaft Todenmann machten die Schützen nicht nur Werbung für ihr Heimatdorf, sondern auch in eigener Sache. Dass ihr hauseigener Musikzug dabei sowohl alteingesessene Todenmanner als auch Neubürger unterhielt, war gewissermaßen das klingende Sahnehäubchen obendrauf. Wo Schützenverein Todenmann draufsteht, steckt eben viel mehr drin als nur ein bloßer Verein, der auf seine eigenen Mitglieder – zurzeit sind es 186 – ausgerichtet ist.




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