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Moderner Bau im Industriegebiet Süd

Sicherheitsdienst SDS: Spatenstich für Neubau

RINTELN. Schon lange ist ein Neubau geplant, jetzt hat der Rintelner Sicherheitsdienst SDS Joachim Sinen das passende Grundstück gefunden. SDS wird im Industriegebiet Süd bauen und investiert knapp eine Million Euro. Der Bedarf ist da, denn der Sicherheitsdienst kommt hinter den vielen Aufträgen kaum mehr hinterher:

veröffentlicht am 28.08.2019 um 12:47 Uhr
aktualisiert am 28.08.2019 um 19:20 Uhr

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Die Baggerschaufel schlägt in den Boden, reißt trockene Erde auf, trägt die oberste Schicht Mutterboden ab. Im Industriegebiet Süd, in der Dieselstraße, entsteht derzeit eine neue Baustelle: Der Sicherheitsdienst SDS Joachim Sinen wird hier voraussichtlich im Sommer 2020 seinen neuen Firmensitz beziehen. Rund eine Million Euro investiert das Rintelner Unternehmen.

Dass SDS umzieht, ist schon länger geplant: Bereits vor eineinhalb Jahren wollte das Unternehmen ins Industriegebiet Süd umziehen, doch das avisierte Gelände war zu klein. Der aktuelle Standort an der Behrenstraße 33 platzt ebenso aus allen Nähten. Das neue Grundstück umfasst 3000 Quadratmeter, die Fläche des neuen Gebäudes 400 Quadratmeter, erklärt der langjährige Geschäftsführer Bodo Budde. Dort werden Büros, Kleiderkammer, Sanitäranlagen und weitere Räume künftig ebenso Platz haben wie ein sogenannter Schlüsseltresorraum, also ein speziell geschützter Raum, in dem zum Beispiel Waffen und Munition gelagert werden. „Das hat auch nicht jedes Unternehmen“, scherzt Budde beim Spatenstich am Mittwochmorgen. Das Gebäude wird in Massivbauweise entstehen, erklärt Jürgen Söffker vom gleichnamigen Bauunternehmen. So lange die Erdarbeiten andauern, überwacht Archäologe Alexander Karst die Baustelle und achtet auf Fundstücke.

Vor dem Gebäude, zur Dieselstraße hin, wird ein Parkplatz für Besucher und Dienstwagen entstehen. Das Gebäude ist zunächst einstöckig geplant, kann bei Bedarf jedoch noch um ein weiteres Stockwerk erhöht werden.

Hier in der Dieselstraße wird ein einstöckiges Gebäude entstehen, das bei Bedarf um ein zweites Stockwerk erweitert werden kann. Foto: mld

Diesen Bedarf könnte es bei der aktuellen Entwicklung tatsächlich einmal geben: „Wir kommen mit der Arbeit nicht hinterher“, beschreibt Budde die Auftragslage. SDS hat derzeit 40 Mitarbeiter, doch das reicht laut Budde bei Weitem nicht aus: „Wir könnten noch vier bis fünf weitere Mitarbeiter gebrauchen.“ Teilweise habe die Firma bereits Aufträge ablehnen oder für kleinere Veranstaltungen wie Erntefeste andere Dienstleister empfehlen müssen. Außerdem arbeitet SDS mit einem Subunternehmer zusammen, um so viele Aufträge wie möglich bedienen zu können. Ohne diese Zusammenarbeit müsste SDS insgesamt rund 50 Mitarbeiter beschäftigen, um der Auftragslage nachkommen zu können, so Budde. Die große Nachfrage hänge unter anderem mit gesteigerten Brandschutzbestimmungen und den dadurch erforderlichen Brandwachen zusammen.

SDS ist 1998 in Rinteln durch den inzwischen verstorbenen Joachim Sinen gegründet worden und nicht nur in Schaumburg, sondern auch in Hameln-Pyrmont und Lippe im Einsatz. Das gilt übrigens auch für das eigene Grundstück: SDS wird die Baustelle ab sofort Tag und Nacht kontrollieren, kündigt Budde an.




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