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Eindrucksvolle Hilfsbereitschaft

Skikurs der IGS Rinteln mit Oberschule Hessisch Oldendorf

RINTELN. Zum zehnten Mal sind in diesem Jahr die Oberschule Hessisch Oldendorf und die IGS Rinteln zusammen zum Skikurs in Italien gewesen. Rund 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 wurden dabei von fünf Lehrkräften begleitet.

veröffentlicht am 08.02.2019 um 11:31 Uhr

Schüler und Lehrer gönnen sich im Schnee eine gemeinsame Pause fürs Gruppenfoto. Foto: pr.

RINTELN. „Damit war ein erfolgreiches Lernen in kleinen Gruppen gewährleistet“, so Friederike Krampe, verantwortliche Lehrkraft für die Ski-AG der Hildburgschule, in einer Pressemitteilung.

Seit vielen Jahren geht die Fahrt inzwischen in die Nähe von Sterzing direkt am Brenner. Dort wird in zwei kleinen, aber abwechslungsreichen Skigebieten gefahren: Ladurns und Rosskopf. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen mit rund acht Teilnehmern. Da die Schüler die Möglichkeit haben, ab der 7. Klasse teilzunehmen, erfolgt laut Krampe eine Einteilung in Profi-, Fortgeschrittenen- und Anfängergruppen, „sodass jeder Schüler im Rahmen seiner Möglichkeiten gefordert und gefördert werden kann“. Dabei sei es unerheblich, ob der Schüler von der Hessisch Oldendorfer oder der Rintelner Schule kommt, denn die Gruppen werden von allen Lehrern gemeinsam unterrichtet. Seit zwei Jahren wird zusätzlich ein Snowboardkurs angeboten, der seine Anhänger findet.

Einige der Schüler sind schon zum vierten Mal dabei gewesen. „Für die Schüler steht dabei sicherlich der Spaß an dieser Sportart im Vordergrund, doch es geht auch um das Gesamtpaket des Gruppen-, Natur- und Bewegungserlebnisses“, so Krampe. Das vielfältige, freudvolle Erleben und Bewegen in der freien Natur könne auch Interesse und Verständnis für den Schutz der Natur wecken. „Gerade in einem durch Klimaveränderung geprägten Jahr wie dem vergangenen wird durch das hautnahe Erleben der schneebedeckten Alpen ein ganz anderer Zugang ermöglicht.“ Außerdem hätten gerade Schüler dieser Schulformen oft noch keinen Blick auf die bezaubernde Bergwelt werfen können, meint die Lehrerin der Hildburg-Ski-AG. Dass dies etwas Besonderes ist, werde spätestens dann klar, wenn zum wiederholten Male das Handy zum Fotografieren der Landschaft gezückt wird – „und zwar nur der Landschaft, ganz ohne Selfie“.

Die Gruppengemeinschaft spielt beim Skifahren laut Krampe ebenso eine wichtige Rolle. „Da wird nicht nur gewartet, bis alle da sind, sondern jeder hilft jedem, wenn es zu einem Sturz kommt oder es Probleme beim Anlegen der Skier gibt.“ Besonders eindrucksvoll sei es gewesen, die Hilfsbereitschaft beim Snowboardkurs zu beobachten. Dort halfen schon erfahrene Snowboarderinnen anderen beim Erlernen und verzichteten dafür auf den Genuss des eigenen Fahrens.

Skifahren bedeute auch das Herantasten an die eigenen Grenzen. Mal werde der Mut auf die Probe gestellt, mal die Grenze der körperlichen Belastbarkeit erreicht, denn täglich fast sechs Stunden Sport seien die Schüler nicht gewohnt, so Krampe. „Aber all dies macht stolz und Spaß! Die strahlenden Gesichter beweisen dies jedes Jahr aufs Neue.“r




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