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Sportlich unterwegs auf der Weser

So verabschiedet der Wassersportverein Rinteln das alte Jahr

RINTELN. Mit einem großen und einem kleinen Finale haben die Ruderinnen und Ruderer des Wassersportvereins (WSV) Rinteln die Saison 2018 beendet. Das große Finale war die traditionelle dreitägige Adventswanderfahrt von Hann. Münden nach Rinteln.

veröffentlicht am 02.01.2019 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 02.01.2019 um 18:00 Uhr

Die Anlegestelle in Würgassen mit dem eigens gebauten Behelfssteg. Foto: pr.

RINTELN. Mit einem großen und einem kleinen Finale haben die Ruderinnen und Ruderer des Wassersportvereins (WSV) Rinteln die Saison 2018 beendet. Das große Finale bildete die traditionelle dreitägige Adventswanderfahrt von Hannoversch Münden nach Rinteln. Sie fand bereits zum 27. Mal statt und hat bundesweit Kultstatus bei den Wanderruderern. Unter den insgesamt 28 Aktiven waren Gäste aus sieben Bundesländern.

Die Fahrt hatte eine betont sportliche Note. Am ersten Tag waren 70 Kilometer zu absolvieren (Hannoversch Münden bis Höxter), am zweiten 63 Kilometer (Höxter bis Hameln). Diesmal ging es noch etwas sportlicher zu als sonst. Die Weser führte ja wenig Wasser und strömte daher nicht so stark wie gewohnt. Eine besondere Überraschung erwartete die Truppe bei der Mittagspause in Würgassen: Ein befreundeter, dort ansässiger Ruderer hatte neben dem Fähranleger aus Kanthölzern, Bohlen und einer Euro-Palette einen Behelfssteg gebaut. An dem ließ es sich bequem anlegen sowie ein- und aussteigen. Noch eine Überraschung gab es auf der letzten Etappe: Es begann zu schneien. Weiß beflockt legten die Mannschaften am Bootshaus in Rinteln an, wo Fahrtleiter Fred Hoppe die Aufräumarbeiten dirigierte.

Das kleine Finale war die Jahresabschlussfahrt: Zwei Tage vor Silvester wurde noch einmal die Hausstrecke von Hameln nach Rinteln unter den Kiel genommen. Ein Vierer, ein Dreier und ein Zweier jeweils mit Steuermann oder -frau gingen aufs Wasser, um die letzten Kilometer des Jahres zu fahren. Der Termin hatte sich bis nach Nordrhein-Westfalen herumgesprochen: Mit von der Partie war auch eine Ruderin vom Ruderclub Schieder. Sie war vom Vereinsvorsitzenden delegiert worden, um die ihr noch fehlenden Kilometer im Wanderruder-Wettbewerb des Deutschen Ruderverbands einzufahren. Aus dem gleichen Grund nahm auch eine Ruderin des 1. Frauen-Ruder-Clubs Hannover teil.r




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