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Ruhnau und Teigeler-Tegtmeier an der Spitze

SPD-Listen für Kommunalwahl komplett

RINTELN. Mit einem Frauenanteil von 30 Prozent und einigen neuen Gesichtern startet die SPD in den Kommunalwahlkampf. Wie Ortsvereins-Vorsitzende Marie-Sophie Wübker mitteilt, habe man die beiden Listen für den Stadtrat am Freitag abgesegnet, für die Kreistagsliste brauche man dagegen noch etwas Zeit.

veröffentlicht am 30.05.2021 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 30.05.2021 um 19:50 Uhr

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Wübker selbst möchte auf Position der Kandidatenliste „Innenstadt“ in den Stadtrat einziehen, zuvor war sie bei den Jusos aktiv. Sie bedankt sich bei den erfahrenen Politikern, so weit vorne dabei sein zu dürfen. Doch auch von jenen konnte die SPD einige überzeugen, erneut für den Stadtrat zu kandidieren.

Allen voran Ex-Innenminister Heiner Bartling, der zwar in den letzten Jahren seinem Unwillen über die Zustände im Stadtrat regelmäßig – lautstark – in selbigem Ausdruck verlieh, aber dennoch als einer der wenigen waschechten Politik-Profis der Sozialdemokraten noch immer viele Stimmen ziehen dürfte. Auch wenn er nur noch auf Listenplatz 11 kandidiert. Aber auch Karl Lange, Träger der Willy-Brandt-Medaillie, will es mit über 80 Jahren erneut wissen: Er steht auf Platz 6.

Neben Marie-Sophie Wübker sind Sina Lindenberg und Jonas Menden neu dabei. Beide sind Schüler und engagieren sich in der städtischen Jugendarbeit bei „#jugendkomm“.

Wübker ist froh, dass die SPD einige junge Kandidaten begeistern konnte. Das gelte auch für die Auszubildenden Linda Berlitz und Kilian Weers. Ebenso neu dazu stoßen Friedrich Müller-Gripshop und Michael Pavel. Letzterer war bis vor Kurzem Schulleiter des Gymnasiums Adolphinum in Bückeburg.

Taubenberg-Ortsbürgermeister Bodo Budde tritt diesmal auf der SPD-Liste für den Stadtrat an. Dem Vernehmen nach hätten auch andere Parteien ihn gerne auf ihrer Liste wiedergefunden.

Die aktuelle Fraktionsvorsitzende Astrid Teigeler-Tegtmeier steht auf der Kandidatenliste „Innenstadt“ auf Platz eins, gefolgt von Volker Posnien und Joachim Spohr.

Auf der Liste „Rinteln Umland“ nimmt Carsten Ruhnau den Spitzenplatz ein. Er ist außerdem SPD-Unterbezirksvorsitzender und soll Ambitionen auf ein Landtagsmandat haben. An zweiter Stelle ist Anna Lena Tegtmeier, neben Wübker eine der beiden Ortsvereins-Vorsitzenden, gelistet. Extens Ortsbürgermeister Bernd Kirchhoff folgt auf Rang drei, einige Genossen hätten ihn gerne als Bürgermeisterkandidaten gesehen.

Ebenfalls dabei ist Birte Bredemeier, die im Ortsrat Deckbergen, Schaumburg und Westendorf sitzt. Außerdem finden sich mit Gerald Sümenicht, Ortsbürgermeister von Krankenhagen und Volksen ein weiterer Mann, der kurzzeitig als SPD-Bürgermeister-Kandidat im Gespräch war, auf der Liste. Dieter Horn, der das Amt für Ahe, Engern und Kohlenstädt bekleidet, kandidiert ebenfalls wieder. Insgesamt nominiert die Rintelner SPD 19 Männer und acht Frauen für den Stadtrat – also ein Frauenanteil von 30 Prozent – bei der CDU ist es ein Anteil von 20 Prozent. Nicht mehr für den Stadtrat antreten werden Thomas Ranzow sowieReinhold Kölling, ehemaliger Ortsbürgermeister von Möllenbeck. mv/jak




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