weather-image
15°
×

Recyclinghof Doktorsee soll häufiger öffnen und insgesamt optimiert werden

Stadtrat will Recyclinghof am Doktorsee häufiger öffnen

RINTELN. Lange Autoschlangen vor Rintelns Recyclinghof, zu knapp bemessene Öffnungszeiten und kein gesonderter Zugang für Bürger, die nur kostenlosen Abfall abgeben wollen – Bürgermeister Thomas Priemer brachte mit dieser Aufzählung im Rat klar zum Ausdruck, wie wichtig ihm eine Verbesserung der Müllentsorgung für Rinteln ist, auch in Hinblick auf zunehmende illegale Abfallablagerungen.

veröffentlicht am 16.04.2021 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 16.04.2021 um 18:10 Uhr

ri-cornelia2-0711

Autor

Reporterin zur Autorenseite

Anlässlich eines entsprechenden SPD-Antrags habe er mit dem Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Schaumburg (AWS), Peter Kühn, abgemacht, den Recyclinghof am Doktorsee einer kritischen Betrachtung zu unterziehen und Verbesserungsmöglichkeiten in organisatorischer, baulicher und personeller Hinsicht erarbeiten. Das traf unter den Ratskollegen – wenig erstaunlich – auf rückhaltlose Zustimmung.

An vorderer Stelle steht für alle das Anliegen erweiterter Öffnungszeiten, damit es am bisher einzigen Öffnungstag, dem Mittwochnachmittag, nicht ständig zu Staus am Recyclinghof kommt. Dieter Horn (SPD) schlug vor, zumindest im Sommer auch am frühen Morgen und nach 18 Uhr eine Müllentsorgung zu ermöglichen; Gert Armin Neuhäuser (RI) merkte an, dass auch die Gebührenordnung des Landkreises dazu beitrage, dass Menschen so häufig ihren Müll an Glascontainern abstellen und es dann die Kommunen seien, die die Kosten der Entsorgung zu übernehmen hätten.

Kay Steding (CDU) plädierte für insgesamt niederschwellige Entsorgungsangebote, idealerweise auch einen jährlichen kostenlosen Sperrmüll-Termin zur Reduzierung illegaler Entsorgungen im Wald. Hier gab Anthony Lee (CDU) zu bedenken, dass man da nur Erfolg haben werde, wenn das Ordnungsamt konsequent verbotenes Befahren von Landwirtschaftswegen kontrolliere und ahnde.

Was gar nicht gehe, so Bernd Kirchhoff (SPD): An den Kreis heranzutreten und dabei selbst städtische Altglascontainer abbauen. „Wir haben auf den Dörfern das Problem, dass Stadtleute ihr Altglas zu uns bringen“, sagte er. Man müsse also unbedingt die Gesamtsituation im Blick haben.

Beschlossen wurde, dass die Stadt ihre Gremien regelmäßig über die Fortschritte der Zusammenarbeit mit der AWS informiert.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige