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Einstimmiger Beschluss: Erhitzte Gemüter sind abgekühlt

Statt Brückentorsaal: Umbau der Aula ist beschlossen

RINTELN. „Eine runde Sache“, so sprach Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD) vor dem dann einstimmig gefällten Ratsbeschluss, dass die die Stadt den Umbau der Ernestinum-Aula zu einem auch außerschulischen Auftrittsort unterstützt. „Da kann niemand was dagegen haben“, so auch Veit Rauch (CDU), und Ralf Kirstan (FDP): „Das Ernestinum ist integraler Teil der Stadt“.

veröffentlicht am 19.06.2020 um 15:27 Uhr

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Allen Ratsleuten war die Erleichterung darüber anzumerken, dass die langwierige Diskussion um einen zentralen Veranstaltungsort in Rinteln vorerst beigelegt werden konnte. „Nach den polarisierenden Debatten ist der Vorschlag einer gemeinsamen Nutzung der Schul-Aula ein guter Kompromiss, der die erhitzten Gemüter etwas abkühlen kann“, meinte Kirstan.

Das betonte ebenfalls Teigeler-Tegtmeier, die zugleich die „Kreativität“ des Bürgermeisters rund um die Finanzierung lobte. Durch die Nutzung erhöht sich zwar die Kreisumlage um 80.000 Euro, gemessen am vorherigen Zuschussbedarf für den Brückentorsaal von 145.700 Euro ergibt sich so insgesamt aber eine deutliche Einsparung.

Veit Rauch schlug vor, in drei, vier Jahren zu schauen, ob die Aula des Gymnasiums tatsächlich als Ersatz für eine Stadthalle angenommen werde und sich bewähre. „Wenn nicht, sollten wir die Sache neu bewerten.“ Rinteln sei die größte Stadt des Landkreises. Blicke man nach Stadthagen mit seinem Ratskellersaal und der großen Festhalle, sei die Aula natürlich kein Vergleich.

Erwartet wird, dass der Aula-Umbau spätestens gegen Ende des nächsten Jahres abgeschlossen ist. Veranstalter und Vereine, die die Halle in Anspruch nehmen, zahlen dann eine entsprechende Nutzungsgebühr.