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Günter Brand hat seine Tätigkeit aufgenommen

Steinbergens neuer Dorfpfleger: „Es gibt viel zu tun“

STEINBERGEN. Er ist da, der neue Dorfpfleger, und seit dem 1. Mai ist er bereits kräftig am Werkeln: Günter Brand, ansässig seit 16 Jahren in der Bergstraße, hat seinen Dienst aufgenommen. Wir treffen Brand bei der Arbeit und lassen uns von ihm zeigen, was ein Dorfpfleger macht und warum die Tätigkeit so wertvoll ist:

veröffentlicht am 13.05.2019 um 15:21 Uhr
aktualisiert am 13.05.2019 um 18:20 Uhr

Künftig in Steinbergen unterwegs: Dorfpfleger Günter Brand bei der Arbeit. Foto: Momo

Autor:

Maurice Mühlenmeier
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STEINBERGEN. Er ist da, der neue Dorfpfleger, und seit dem 1. Mai ist er bereits kräftig am Werkeln: Günter Brand, ansässig seit 16 Jahren in der Bergstraße, hat seinen Dienst aufgenommen.

„Ich habe davon gehört, dass die Stelle vakant ist, und habe Ortsbürgermeister Gomolzig darauf angesprochen“, erklärt Brand, wie er an die Stelle kam. Nachdem der ursprüngliche Interessent einen Rückzieher gemacht hat, kam Gomolzig auf Brand zurück.

„Hier bin ich nun!“, zeigt sich Brand begeistert. „Das Dorf ist mir, seitdem ich hier lebe, sehr ans Herz gewachsen.“ Der Pensionär ist froh, jetzt dazu beitragen zu können, dass hier alles ein wenig schöner wird.

Denn die Aufgaben eines Dorfpflegers sind in erster Linie optischer Natur wie Blumenbeete und Hecken pflegen sowie Bürgersteige kehren. Größere Projekte könnten die Bushäuschen am Alten Bahnhof und Marktstraße werden. „Da gehört dringend mal ein Eimer Farbe dran, das sieht ja schlimm aus“, konstatiert Brand.

Unsere Zeitung trifft Brand fleißig bei der Arbeit: Entlang der Hamelner Straße im Kreuzungsbereich schneidet er das Grün vom Bürgersteig zurück, kehrt Unrat und Laub zusammen. „Wer von der Autobahn nach Steinbergen einfährt, soll einen guten Eindruck bekommen“, zeigt sich Brand engagiert. Auch der Grünstreifen entlang der Rintelner Straße sei einer der kritischen Punkte im Dorf.

Als „Mädchen für alles“ will sich der Dorfpfleger aber nicht verstanden wissen: „Ich helfe überall da aus, wo der Bauhof aus Zeitmangel nicht helfen kann.“ So falle zum Beispiel das Leeren von Mülleimern nicht in seinen Aufgabenbereich. Wenn ein Einwohner ein Anliegen hat, sei dies zuerst an Sascha Gomolzig oder Verwaltungsstellenleiter Markus Witt zu richten. „Die tragen das dann an mich weiter“, so Brand. Angesprochen wurde Brand bereits auf seine Arbeiten im Dorf; er freut sich über die positive Resonanz.

Brand ist zufrieden mit seiner neuen Tätigkeit. „Ich kann mir die Zeit frei einteilen, ich tue etwas für das Dorf und jetzt, nach der Pension, braucht man ja auch etwas zu tun.“ Die Anstellung auf 450-Euro-Basis fordert im Monat um die 40 Stunden Arbeit von Brand, wie dieser verrät: „Die kriegt man auch gut weg, es gibt viel zu tun.“




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