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Zuzügler fühlen sich wohl

Uchtdorfer Bürgertreff bringt neue Impulse fürs Miteinander

UCHTDORF. Möglichst alle 650 Einwohner zusammenzubringen, das war die Wunschmarke für den ersten Uchtdorfer Bürgertreff am Wochenende. Man wollte den Zugezogenen vorstellen, was alles in ihrem Wahlheimatort steckt und welche Möglichkeiten es gibt, unkompliziert Anschluss zu finden, so der Plan der Dorfgemeinschaft.

veröffentlicht am 12.06.2019 um 15:28 Uhr
aktualisiert am 12.06.2019 um 17:24 Uhr

Die Gewinner des Ballonwettbewerbs werden beim Laternenumzug im November ausgelost, kündigte die Dorfgemeinschaftsvorsitzende Lena Sievert (Mitte) an. Auch der Taubenberger Ortsbürgermeister Burkhard Sprick und Heide Beilke von der Frauengemeinschaft
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Autor

Werner Hoppe Reporter
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UCHTDORF. Möglichst alle 650 Einwohner zusammenzubringen, das war die Wunschmarke für den ersten Uchtdorfer Bürgertreff am Wochenende. Man wollte den Zugezogenen vorstellen, was alles in ihrem Wahlheimatort steckt und welche Möglichkeiten es gibt, unkompliziert Anschluss zu finden, so der Plan der Dorfgemeinschaft mit ihrem neuen verjüngten Vorstand.

Nicht alle Alt- und Neu-Uchtdorfer waren da, und es lief „anfangs etwas schleppend, aber nach 17 Uhr kamen doch noch eine ganze Menge Leute“, stellte Lena Sievert am Ende fest. Die neue Vorsitzende der Dorfgemeinschaft war‘s zufrieden; einen Bürgertreff werde es wahrscheinlich wieder geben, aber „vielleicht nicht jedes Jahr; es war doch ein ziemlicher Aufwand“.

Immerhin mehr als 150 Besucher, maximal 170 kamen zum Bürgerhaus im Ellerbruch, schätzte Sievert. Darunter seien wie erhofft zahlreiche Neubürger gewesen. Deren positive Rückmeldungen hätten das Gefühl ausgedrückt, „dass sie gut aufgenommen werden“. Und es gab sogar schon während des Bürgertreffs messbare Ergebnisse, berichtete die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Uchtdorf. Die Dorfgemeinschaft selber habe im Laufe der Veranstaltung etliche neue Mitglieder aufnehmen können, „als wir mit den Listen rumgegangen sind; und die Ortsfeuerwehr hat wohl auch zwei oder drei neue passive Mitglieder gewonnen“.

Ob auch der Gesangverein Germania Uchtdorf den erhofften neuen jungen Sänger aufnehmen konnte, war bislang noch nicht zu erfahren. Auf jeden Fall machte der „Germanen“-Vorsitzende Hans-Dieter Sinnhuber bei seiner kompakten Werbeeinlage, Appetit aufs Mitsingen. Noch vor zehn Jahren habe es für das Projekt Gemischter Chor statt Männergesangverein „keine Meinung“ gegeben (…), aber vor sechs Jahren kamen die Ehefrauen dazu und seitdem läuft‘s gut rund. Ob dies tatsächlich allein daran liegt, dass die Sänger seitdem mit ihren Ehefrauen immer zu einer moderaten Zeit am Abend wieder nach Hause gehen, blieb offen. Eine Kostprobe konnte der Chor nicht liefern: Nicht auftrittsfähig, weil zu viele Chormitglieder das Pfingstwochenende für einen Kurzurlaub verlängert haben, vertröstete Sinnhuber bis zum nächsten Auftritt.




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