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Dritter Kandidat für Kommunalwahlen steht fest

UPDATE: CDU Rinteln schickt Doris Neuhäuser ins Bürgermeister-Rennen

RINTELN. Die Katze ist aus dem Sack: Die CDU Rinteln schickt Doris Neuhäuser (parteilos) ins Rennen ums Bürgermeisteramt.

veröffentlicht am 29.01.2021 um 15:16 Uhr
aktualisiert am 29.01.2021 um 17:07 Uhr

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RINTELN. Nun ist also auch die CDU aus der Deckung gekommen: Doris Neuhäuser, die aktuelle Leiterin des Ordnungsamtes, wird für die Christdemokraten für das Amt der Bürgermeisterin kandidieren. Das teilten CDU-Stadtverbandsvorsitzender Ulrich Seidel und Fraktionsvorsitzender Veit Rauch bei einer Pressekonferenz im Rathaus mit.

Rauch lobt Neuhäuser in gleich mehrere Aspekten: Sie verfüge dank ihrer rund 30-jährigen Verwaltungserfahrung über ein enormes Fachwissen und kenne sich gerade mit rechtlichen Fragen gut aus. Die gebürtige Uchtdorferin habe ihr Handwerk „von der Pike auf gelernt“, so Rauch. Dazu zeichne Neuhäuser eine „soziale Kompetenz“ aus.

Neuhäuser selbst sieht ihren Lebensmittelpunkt in Rinteln. Nach dem Abitur 1987 am Gymnasium Ernestinum absolvierte sie ihre Ausbildung bei der Stadt. Nach einer Station im Ordnungs- und Bauamt leitet die zweifache Mutter seit dem 1. Oktober 2020 das Ordnungsamt.

Parallel zum Beruf studierte Neuhäuser Verwaltungsmanagement. Das sei auch der Grund gewesen, wieso sie „innerhalb von fünf Sekunden“, wie Rauch berichtet, zugesagt habe. Auch Seidel nennt Neuhäuser eine „absolute Verwaltungsfachkraft.“

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Neuhäuser möchte mit ihrem Team „gemeinsam“ und „dynamisch“ in den Wahlkampf gehen. Dabei liegen ihr mehrere Themen am Herzen: „Ich möchte Rinteln zu einem liebens- und lebenswerten Zuhause für alle machen“, schiebt sie vorweg. Genauer müsse die Innenstadt entwickelt, der Leerstand zurückgedrängt werden. Im Zuge dessen solle auch die historische Altstadt bewahrt werden. In wirtschaftlichen Themen möchte Neuhäuser Flächen für Gewerbetreibende schaffen, den Tourismus fördern und passende Angebote für Senioren und Jugendliche schaffen.

„Wichtig sind mir natürlich auch alle Ortsteile und dass diese an ein gutes ÖPNV-Netz angeschlossen werden“, sagt sie etwa im Hinblick auf die Erreichbarkeit des Impfzentrums für Senioren. Außerdem möchte sie die Schulen digital aufrüsten und das Ehrenamt sowie die Vereine fördern. Eine wichtige Rolle spiele auch die Umwelt, Rinteln brauche „grüne Lungen“, wo die Bürger naturnahe Erholung finden. Weitere Themen werde Neuhäuser in den kommenden Wochen sammeln und dann ein Konzept präsentieren. Dabei setze sie auf den Kontakt mit den Bürgern.

Neben Joachim Steinbeck ist Neuhäuser damit die zweite parteilose Kandidatin. Ergänzt wird das Duo von Elisabeth Dietz (FDP). Am Donnerstag hatte der amtierende Bürgermeister Thomas Priemer (SPD) erklärt, nicht mehr für Rintelns höchstes Amt kandidieren zu wollen. Die Kommunalwahl findet am 12. September statt.




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