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„Und drei sind eins“

Vernissage in der „Alten Druckerei“ mit drei Künstlerinnen

RINTELN. Werke dreier Künstlerinnen mit sehr unterschiedlichen Arbeitstechniken und Exponaten sind seit Samstag in einer Ausstellung in der „Alten Druckerei“ in der Bäckerstraße 42 zu sehen.

veröffentlicht am 21.08.2019 um 11:24 Uhr
aktualisiert am 21.08.2019 um 16:00 Uhr

RINTELN. Werke dreier Künstlerinnen mit sehr unterschiedlichen Arbeitstechniken und Exponaten sind seit Samstag in einer Ausstellung in der „Alten Druckerei“ an der Bäckerstraße 42 zu sehen.

In leuchtend warmen Farben präsentiert die Malerin Karin Frese aus Ahnsen ihre gegenstandslosen Bilder. Den Gegenpol dazu bilden die Werke von Eva Bellack aus Hannover – zarte, handgeschöpfte Papierkunst und eigenwillige, naturnahe Holzarbeiten, die sich neben den intensiven Acrylbildern zu behaupten wissen. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Skulpturen von Rita Montalbetti-Kunze aus Rinteln, einer Kombination von Holzarbeit und gegenständlicher Tonplastik zum Thema Mensch.

Während der Vernissage erläuterten die drei Künstlerinnen den etwa 50 Gästen, wie sie bei so verschiedenen künstlerischen Ansätzen zu dem Ausstellungstitel kamen. Seit einem Jahr standen sie im regen Austausch über ein Motto für die geplante Ausstellung. Sie entschieden sich letztlich für „Und drei sind eins“. Dieser Titel deutet auf die Gemeinsamkeiten der ausgestellten Werke hin, in denen „Bewegung, Farbe und Form“ prägende Elemente sind.

Diese drei Elemente sind auch im Entstehungsprozess der Exponate von entscheidender Bedeutung gewesen. Die Bewegung der Fasern beim Schöpfen des Papiers verbunden mit der Formgebung zum Kunstobjekt sind für Bellack wesentlich, besonders eindrucksvoll in ihren „Drei Kugeln“ zu sehen. Das Holz aus der Natur mit seiner individuellen Form und einzigartigen Farbgebung und Maserung verbindet Montalbetti-Kunze mit ihren Tonplastiken, die von ihr ebenfalls farblich gestaltet werden. Weiche Farben, fließende Formen finden sich auch in den ungegenständlichen Bildern von Frese. Die Entstehung eines Bildes ist für sie ein Prozess der ständigen Veränderung, der Bewegung.

In intensiven Dialogen mit den Künstlerinnen erfuhren die Besucher der Vernissage viele Einzelheiten über die individuellen Arbeitsweisen der Ausstellerinnen und deren Inspiration zu den ausgestellten Werken.

Hinweis: Die Ausstellung „Und drei sind eins“ ist noch bis zum 22. September zu den Öffnungszeiten der Projektgalerie „Alte Druckerei“ an der Bäckerstraße 42 zu sehen; samstags von 11 bis 14 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr.r




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