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Adventszauber 2018

Viele nasse Wochenenden, doch allgemein positive Bilanz

RINTELN. Der Adventszauber 2018 ist am vergangenen Sonntag mit einer rauschenden Abschiedsparty zu Ende gegangen. Die Bilanz für den Rintelner Weihnachtsmarkt fällt allgemein positiv aus. Vor allem loben die Beteiligten, wie sehr sich der Markt in den vergangenen Jahren gewandelt hat.

veröffentlicht am 04.01.2019 um 00:00 Uhr

Zum Abschlussfest mit der Band „Rio“ am vergangenen Sonntag ist es auf dem adventlichen Marktplatz noch einmal richtig voll geworden. Foto: tol
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Marieluise Denecke Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Der Adventszauber 2018 ist am vergangenen Sonntag mit einer rauschenden Abschiedsparty zu Ende gegangen. Wie immer heizte „Rio – die Band“ von 19 bis 22 Uhr auf dem Marktplatz dem Publikum ordentlich ein.

Mit dem Verlauf des Rintelner Weihnachtsmarktes zeigt sich Hans-Georg Dlugosch, Leiter des Amtes für Bildung und Kultur, zufrieden. Zwar sei dies natürlich ein subjektiver Eindruck, doch der Adventszauber habe schon deutlich schlechtere Jahre als das Jahr 2018 gehabt. In dieser Saison habe es konstante Besucherströme gegeben, an mehreren Abenden sei es auch richtig voll geworden auf dem Marktplatz.

Vor allem ziehe der Weihnachtsmarkt mittlerweile ein sehr viel gemischteres Publikum an als noch vor einigen Jahren. „Es kommen viele jüngere Besucher“, sagt Dlugosch, und zwar nicht nur aus Rinteln direkt, sondern beispielsweise aus dem Extertal, dem Kalletal oder aus Hameln. Dabei mache sich bemerkbar, dass auch viele Jüngere inzwischen den Weihnachtsmarkt als kommunikativen Ort sehen, um sich beispielsweise mit alten Schulfreunden zu treffen.

Die Weserstadt habe auch im Sommer durch ihre Außengastronomie einen guten Ruf erlangt, ist sich Dlugosch sicher: „Als Stadt und Kommunikationstreff wird Rinteln gut angenommen.“

Das merkt auch Arif Sanal, Betreiber der Bodega-Glühweinbude: Trotz der zahlreichen Tage – vor allem an den Wochenenden –, an denen das Wetter schlecht gewesen sei, „sind wir sehr zufrieden“, zieht Sanal eine positive Bilanz. Auch neue Getränke wie etwa der weiße Glühwein seien bei den Adventszauber-Besuchern gut angekommen, ebenso wie die Stehtische, die überdachten Tische und die Außenbeheizung. „Wir haben gemerkt: Wer beim letzten Mal schon zufrieden war, kam dieses Jahr wieder und brachte noch mehr Leute mit.“

Auch für Metzgermeister Veit Rauch waren die verregneten Wochenenden das große Manko des Adventszaubers. „Das tut besonders weh, auch in der Kasse“, sagt Rauch auf Nachfrage. Dennoch sei er aber zufrieden – das große Geld könne man auf dem Adventszauber sowieso nicht verdienen, allein wegen Personal-, Instandhaltungs- und Standkosten, doch die Bilanz falle positiv aus.

Ohnehin habe sich auf dem Weihnachtsmarkt in den vergangenen Jahren viel getan: Man merke, dass die Stadt sowie die einzelnen Betreiber viel Geld in ihre Stände investiert hätten, so Rauch. Seiner Meinung nach ist diese Entwicklung vor allem einem Menschen zu verdanken: Marktmeister Daniel Jakschik, der derzeit im wohlverdienten Urlaub weilt. „Man merkt, dass Daniel Jakschik sein Handwerk versteht“, lobt Rauch.




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