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Kapellengemeinde dankt mit Freundschaftsband

Vom Lebensbaum zum Hoffnungsband

ODENMANN. „Ja, es ist ein Lebensbaum geworden, wie wir es uns erhofft haben“, sagt Paul-Egon Mense vom Kapellenvorstand, denn die zahlreichen an das Bäumchen angehängten Kärtchentexte sind kleine, aber deutliche Zeugnisse vom realen Leben, also von dem, was die Menschen in dieser kontaktarmen Zeit bewegt. Da werden Wünsche an Gott ebenso formuliert, wie Appelle an die Mitmenschen, Sorgen um die eigene und die Gesundheit anderer und kleine Botschaften voller Hoffnung und Zuversicht. „Und diese Hoffnung und Zuversicht veranlassen uns, uns bei allen mit einem Freundschaftsband – wir nennen es Hoffnungsband – zu bedanken, die unseren Osterbaum besucht und ihre Gedanken dort schriftlich hinterlassen haben“, sagt Pastor Dirk Gniesmer.

veröffentlicht am 25.04.2021 um 09:44 Uhr
aktualisiert am 25.04.2021 um 17:20 Uhr

„Holen Sie sich nun zum Dank Ihr Hoffnungsband! Es hängt für Sie am Lebensbaum, der vom 25. April bis zum 10. Mai täglich von 11 bis 17 Uhr unter dem Glockenturm der Kapelle in Todenmann steht“, wirbt der Geistliche.

Diese Empfehlung gilt allen, die sich ein wenig Leben mit nach Hause nehmen möchten. Denn dieses Band besteht aus Blumensamen und wenn es eingepflanzt und feucht gehalten wird, erwächst schon nach einigen Tagen daraus eine Blume oder eine andere blühende Überraschung. Gniesmer: „Was das Pflanzergebnis auch sein mag – betrachten Sie es als ein Symbol der Hoffnung auf ein besseres coronafreies Leben. Wenn Sie dann noch Ihre ,Überraschung‘ zum Pfingstgottesdienst am 23. Mai um 10 Uhr mitbringen, erhalten Sie dafür ein Dankeschön.“

Die Kapellengemeinde freut sich schon jetzt auf eine hoffentlich rege Beteiligung an der Hoffnungsbaum-Aktion und die Gottesdienstbesuche am Sonntag, dem 23. Mai, um 10 Uhr – bei gutem Wetter eventuell sogar draußen. Für die Sicherheit sorgt einmal mehr das bewährte Hygienekonzept. red.




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