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Geldbuße für Lkw-Fahrer

Vor Gericht: Autobahnpolizei stoppt überladenen Holzlaster

RINTELN. Für die Überladung seines Fahrzeuggespanns muss ein 39-jähriger Lkw-Fahrer eine Geldbuße in Höhe von 55 Euro zahlen. So lautete die Entscheidung von Richter Ulf Kranitz in einer jetzt verhandelten Geldbußsache.

veröffentlicht am 14.03.2019 um 15:17 Uhr

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RINTELN. Der Fahrer hatte auf der A2 einen sogenannten Langholzzug gesteuert, der mit gut 16 Prozent überladen war, was rund 6700 Kilo entspricht.

An einem Tag im Februar letzten Jahres fiel einer Streife der Autobahnpolizei bei Bad Eilsen eine Zugmaschine mit Anhänger auf. Die Beamten entschlossen sich zu einer routinemäßigen Kontrolle des Gespanns, das zum Teil mit krummem und schiefem Holz beladen war. Der Lastzug wurde dann im Auftrag der Polizei in Rinteln gewogen. Dabei wurden Zugmaschine und Anhänger nicht wie üblich in abgekoppeltem, sondern in angekoppeltem Zustand gewogen. Dies, so der Rechtsanwalt des Lkw-Fahrers, könne bewirken, dass durch die Deichsel zusätzlich Druck aufgebaut und deshalb ein erhöhtes Gewicht angezeigt wird.

Der 39-Jährige, der die Holzladung rund 150 Kilometer von Steinheim nach Hämelerwald transportieren wollte, gab vor Gericht Folgendes an: An besagtem Tag habe sich sein vertrauter Lkw in der Werkstatt befunden. Er musste daher einen schon von sich aus schwereren Lastwagen eines erkrankten Kollegen übernehmen.

Die Beladung im Wald hatte er selbst mit einem Kran vorgenommen. Das Holz war wohl teilweise krumm und schief. „Das war nicht so gut einzuschätzen“, sagte der Mann. Letztlich ging er aber schon davon aus, dass seine Ladung korrekt war. maf




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