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Ortsbürgermeister hofft auf Sauberkeit

Wanderwege in Todenmann: Immer schön sauber bleiben

TODENMANN. Müll an Wanderwegen - das ist immer wieder ein Problem und ein großes Ärgernis. Auch in Todenmann, „Unter der Frankenburg“, gab es viel Schmutz durch weggeworfene Verpackungen. Das scheint sich jetzt verbessert zu haben - der Ortsbürgermeister hofft weiterhin auf Einsicht:

veröffentlicht am 23.06.2020 um 00:00 Uhr

TODENMANN. Lange gab es die verbreitete Meinung, Abfallbehälter würden zur wilden Müllentsorgung animieren. Das sagt Todenmanns Ortsbürgermeister Helmuth Künneke: „Dann gab es innerhalb der Stadtverwaltung ein Umdenken.“ Diese positiven Auswirkungen könne man jetzt an einem „neuralgischen Punkt“ in Todenmann beobachten, und zwar im Bereich „Unter der Frankenburg“. Hier stehen mehrere Bänke, die zur Pause und zum Beobachten einladen, eine fantastische Sicht ins Wesertal von Hameln bis Vlotho sei garantiert, einladend – aber auch für Picknicks, leider mit entsprechend hinterlassenem Abfall.

Nachdem hier nun vor einiger Zeit mehrere, auch windgeschützte, Abfalleimer aufgestellt wurden, ist es wesentlich aufgeräumter geworden, hat Künneke nun festgestellt. Sicher ignoriere immer noch der ein oder andere diese Mülleimer. Es sei aber doch eine deutliche Besserung zu spüren, auch dank der regelmäßigen Leerung durch den Baubetriebshof der Stadt Rinteln. „Für die Aufstellung und die regelmäßige Pflege darf den Verantwortlichen hier auch einmal gedankt werden“, so Künneke.

Doch es gebe noch Verbesserungsbedarf: „Schön wäre es, wenn sich jetzt noch alle die angesprochen fühlten, die für den Abfall die Natur benutzen. Schön wäre es, wenn überhaupt nicht mehr so viel Verpackung mitgebracht würde. Und schön wäre es, wenn alle – Gäste und Einheimische – das generelle Verbot des Befahrens dieser Strecke aus Richtung Osten befolgen würden.“ Vor der gesperrten Strecke stünden schließlich Parkplätze zur Verfügung.

„Todenmann freut sich natürlich weiterhin über jeden Besucher des schönen Kirschendorfes“, sagt der Ortsbürgermeister. „Jeder sollte aber auch die schöne Natur unbeschwert von Müll und Autos genießen können.“ r