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Erleichterung in Steinbergen

Waschbärbabys haben Obdach gefunden

STEINBERGEN. Zorro und Esparanza sind sicher untergebracht: Die beiden Waschbärbabys, die letzte Woche in einem Karton bei einer Steinberger Tierschützerin abgeliefert wurden (wir berichteten), haben inzwischen ein sicheres Obdach gefunden:

veröffentlicht am 06.06.2019 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 06.06.2019 um 18:20 Uhr

Die Waschbären leben jetzt in der Wildtierstation Sachsenhagen. Foto: Momo

Autor:

Maurice Mühlenmeier
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STEINBERGEN. Zorro und Esperanza sind sicher untergebracht: Die kleinen Waschbärbabys, die in der vergangenen Woche in einem Karton bei einer Steinberger Tierschützerin abgeliefert worden waren (wir berichteten), wurden von der Wildtierstation Sachsenhagen aufgenommen.

„Ich bin froh, dass die beiden dort untergekommen sind“, sagt die unfreiwillige Kurzzeit-Waschbär-Mama Astrid Lane. Hilfe bekam sie dabei vor allem aus dem Veterinäramt des Landkreises von Amtsleiter Dr. Ulf Güber. „Ich arbeite schon länger gut mit Güber zusammen und er konnte das entsprechend in die Wege leiten“, zeigt sich Lane im Gespräch mit dieser Zeitung erleichtert.

Die Steinbergerin sieht grundsätzliche Schwierigkeiten beim Auffangen von Waschbären: „Es gibt keine offiziellen Annahmestellen, Wildtierstationen nehmen keine invasiven Arten auf und auch Tierheime sind keine Hilfe“, beklagt sie die Situation im Landkreis.

Sie hofft, dass nun etwas in Bewegung gerate, denn in ihrem Bekanntenkreis komme es durchaus häufiger vor, dass Waschbären gefunden würden. Problematisch dabei: „Nicht allen mutmaßlich verwaisten Tierbabys fehlt die Mama wirklich, oft ist die Mutter nicht weit“, so Lane.

Ob es Zorro und Esperanza gut geht, das fragt Lane regelmäßig ab. Doch es wisse nicht jeder Pfleger unbedingt, wie es um die Waschbären stehe, denn es gebe nicht wenige Tiere in der dortigen Auffangstation. Immerhin: „Mein letzter Stand ist, dass es beiden so weit gut geht“, zeigt sich Lane erfreut.




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