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Rintelner Musikkollektiv äußert sich

Wesertekk zu Brückentorsaal-Entscheid: „Stimmt mit Nein!“

RINTELN. Kurz vor dem Bürgerentscheid zum Brückentorsaal am Sonntag, 10. November, hat sich auch das Rintelner Musikkollektiv Wesertekk nun öffentlich geäußert. Die Gruppe positioniert sich klar in der Diskussion um den Brückentorsaal - und formuliert außerdem deutliche Kritik:

veröffentlicht am 08.11.2019 um 12:41 Uhr

ri-marie-1410

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Kurz vor dem Bürgerentscheid zum Brückentorsaal am morgigen Sonntag hat sich auch das Rintelner Musikkollektiv Wesertekk nun öffentlich geäußert. Die Plakate der Bürgerinitiative sieht die Gruppe, die schon zahlreiche Musikveranstaltungen in und um Rinteln organisiert hat, „besonders kritisch“: „Wir wollen uns ganz klar gegen einen Stimmenfang durch Angstmache und Druckausübung positionieren.“ Es dürfe den Bürgern nicht suggeriert werden, dass mit einem Nein Kitaplätze fehlen oder Vereinen Geld gestrichen werde.

Seit geraumer Zeit gebe es nun keine offiziellen Veranstaltungsflächen mehr im Rintelner Raum, so Wesertekk weiter. Schüler könnten keine Abschlussfeiern mehr organisieren, junge Schauspieler und Musiker seien auf improvisierte Bühnen abgewiesen: „Aus unserer Sicht trifft das Fehlen dieser Veranstaltungsflächen vor allem die jungen Bürger besonders hart.“

Dennoch will sich Wesertekk „klar gegen eine vermeintlich schnelle, einfache und kostengünstige Sanierung des Brückentorsaals positionieren.“ Das schwierige Eigentümerverhältnis werde wieder zu Problemen führen und diese auf die nächste Generation schieben. Und selbst bei einer Sanierung des Brückentorsaals seien Tanzveranstaltungen bis in die frühen Morgenstunden wegen des benachbarten Hotels nicht möglich. Ein Nein am Sonntag bedeute auch nicht, dass sofort eine neue Veranstaltungshalle gebaut werde. „Wir sprechen uns dafür aus, jede Möglichkeit nochmals transparent und öffentlich in Betracht zu nehmen. Auch sollten etwaige Umnutzungen alter Betriebs- und Industriehallen berücksichtigt werden. Unsere Empfehlung lautet daher: ‚Nein‘ am Sonntag. Und: Geht wählen!“ mld

Ein Teil des Wesertekk-Teams im Weserangerbad, aufgenommen im August 2019. Foto: Archiv



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