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Vor Gericht: 3000 Euro Geldstrafe und Führerschein weg

Zu viele Trunkenheitsfahrten: BMW endgültig eingezogen

RINTELN/BÜCKEBURG. Eine Trunkenheitsfahrt mit 1,4 Promille kommt einen Rintelner (54) teuer zu stehen: Neben einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro und einer Führerscheinsperrfrist von noch 15 Monaten wurde auch sein bereits beschlagnahmter BMW nun endgültig eingezogen.

veröffentlicht am 14.03.2019 um 14:48 Uhr

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RINTELN/BÜCKEBURG. Darüber hinaus wird der Mann, dem schon früher seine Fahrerlaubnis entzogen worden war, zur Wiedererlangung des Führerscheins eine teure MPU machen müssen. Mit dem Urteil folgte die Berufungskammer des Bückeburger Landgerichts unter Vorsitz von Richter Dr. Axel Schulte dem Antrag des Leitenden Oberstaatsanwalts Klaus Jochen Schmidt. Damit bestätigte die Kammer im Wesentlichen die erstinstanzliche Entscheidung des Rintelner Amtsgerichts in diesem Fall.

An einem späten Dezemberabend 2017 kam es zum Streit zwischen dem Angeklagten und seiner Lebensgefährtin. Die Polizei fuhr zur gemeinsamen Wohnung der beiden und bestellte dem 54-Jährigen ein Taxi. Dieser hatte mehrere Biere getrunken und wollte den Ort verlassen. Er setzte sich zunächst auch ins Taxi, das er aber nach kurzer Fahrt schon wieder verließ. Zu Fuß ging der alkoholisierte Mann zurück, stieg dann in seinen BMW und wurde nach 500 Metern schon wieder gestoppt – mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,47 Promille.

Sechs Wochen später wurde sein rund 17 Jahre alter BMW mit einem Kilometerstand von 170 000 beschlagnahmt. Im Sommer erfolgte dann die Einziehung des Wagens. „Er ist Wiederholungstäter“, stellte Richter Schulte fest. maf




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