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100-Tage-Bilanz: Begegnungszentrum Hüttenstraße verzeichnet schon mehr als 700 Teilnehmer

Awo mit Anlaufphase zufrieden

STADTHAGEN. Mehr als 700 Teilnehmer hat das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße in den ersten 100 Tagen seines Bestehens bei seinen Angeboten zu verzeichnen gehabt. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir schon nach so kurzer Zeit so hohe Teilnehmerzahlen vorweisen können“, so Heidemarie Hanauske, Kreisgeschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt (Awo), bei der Vorlage der Bilanz.

veröffentlicht am 19.06.2018 um 15:25 Uhr

Sind zufrieden mit den Zahlen: Heidemarie Hanauske (l,) Diana Ludwig und Christina Allard-Kopplin von der Awo. FOTO: SSR

Autor:

Stefan Rothe
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Die Awo ist Trägerin des im Innovationspark untergebrachten Begegnungszentrums.

Die Zahl der Teilnehmer ist laut Leiterin der Begegnungsstätte, Christina Allard-Kopplin, jeden Monat stark gestiegen: Waren es im März im Durchschnitt noch 13 Teilnehmer pro Woche, stieg diese Zahl im April auf 50, im Mai auf 70 und in der ersten Hälfte des Juni auf 93 Teilnehmer pro Woche. „Das zeigt, dass die Einrichtung durch Mund-zu-Mund-Propaganda immer bekannter wird“, kommentiert Hanauske und fügt hinzu: „Ich erwarte deshalb auf Dauer noch eine weitere deutliche Steigerung der Teilnehmerzahlen und eine Ausweitung der Programmangebote.“ In der Statistik nicht erfasst sind laut Allard-Kopplin Besucher, „die nur so vorbeikommen, um Leute zu treffen oder eine Einzelberatung bei mir wollen“. Diese seien zu der genannten Zahl von 700 noch hinzuzurechnen.

Die Angebotspalette reicht von Sprachkursen über Yoga und PC-Kurs für Frauen, einem Treffen für junge Mütter und einem für türkische Frauen sowie einer Bewerbungsberatung bis zu einem Begegnungscafé, das immer am ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr stattfindet. Auch Einzelveranstaltungen gab es, etwa den Tag der Nachbarn und das Zuckerfest zum Ende des Ramadan. An den Veranstaltungen beteiligt haben sich nach Schätzung von Allard-Kopplin Menschen aus mehr als 20 Nationen. Auch Angebote für Ehrenamtliche hat es nach Auskunft von Awo-Ehrenamtskoordinatorin Diana Ludwig, die ihr Büro ebenfalls in der Begegnungsstätte hat, gegeben. Dabei handelte es sich um Treffen von Integrationslotsen und um ein Fachseminar „Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge“.

Von außen seien schon erste Gruppen auf das Zentrum zugekommen mit der Bitte sich dort regelmäßig treffen zu dürfen – so der Somalische Verein Stadthagen und die Gruppe „Afrikaner in Schaumburg“.

Die Begegnungsstätte wird vom Land maßgeblich finanziert. Die Förderung ist zunächst auf ein Jahr, und zwar bis zum 30. Juli, befristet. Förderbeginn war der 1. August 2017, der Vorlauf bis zur Eröffnung hatte bis Mitte März gedauert. Der Antrag auf ein zweites Förderjahr wird in den kommenden Wochen entschieden werden.




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