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Während der Sommerferien umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Bildungseinrichtungen

Landkreis steckt 1,2 Millionen in Schulen

STADTHAGEN. Trotz der Sommerferien ist jede Menge los an den Stadthäger Schulen. Denn fast überall wird die schulfreie Zeit genutzt, um Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Der Landkreis steckt nach Angaben von Kreisbaudezernent Fritz Klebe dabei in den nächsten sechs Wochen insgesamt 1,2 Millionen Euro in fünf kreiseigene Schulen in Stadthagen.

veröffentlicht am 01.07.2018 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 01.07.2018 um 19:40 Uhr

Das Baugerüst steht schon: Die Fassade im Innenhof der Berufsbildenden Schulen an der Jahnstraße wird für 250 000 Euro saniert. Foto: rg

Autor:

Stefan Rothe
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Wilhelm-Busch-Gymnasium: Hier wird zum einen die Brandmeldeanlage im Südtrakt erweitert (das kostet 100 000 Euro). Zudem wird die Lüftungsanlage im Forum erneuert (200 000 Euro), was laut Klebe „eine ordentliche Energieeinsparung zur Folge haben wird“. Saniert werden muss das Metalldach im Eingangsbereich der Schule (85 000 Euro). Nicht zuletzt werden die Beleuchtung und die Decken in Teilen des Gebäudekomplexes modernisiert (70 000 Euro).

Berufsschule: Komplett saniert werden soll die Fassade im Innenhof (250 000 Euro). Damit wird die Fassadensanierung am gesamten Gebäudekomplex vollendet. „Das ist eine ziemlich komplizierte Maßnahme, weil der relativ kleine Innenhof schwierig einzurüsten ist“, weiß Klebe. Erschwert werde die Sache noch durch das in den Innenhof hineinragende Glasdach des Volkshochschul-Cafés.

Weitere Maßnahme: In der Schweißerei wird eine Deckenstrahlplatten-Heizung eingebaut (50 000 Euro) und damit die derzeitige Luftheizung ersetzt. „Das wird ebenfalls eine Energieersparnis nach sich ziehen“, fügt Klebe hinzu.

Integrierte Gesamtschule: Die Sicherheitsbeleuchtung muss im gesamten Schulgebäude ausgetauscht werden (140 000 Euro). „Das sind die Geräte, die angehen, wenn der Strom ausfällt und unter anderem die Wege zu den Ausgängen weisen“, erläutert der Baudezernent. In der IGS-Oberstufe am Standort Hinter der Burg muss in Teilen des Gebäudes der verschlissene Linoleum-Boden erneuert werden, wie Klebe ausführt.

Oberschule Am Schlosspark: Im Kostenrahmen von rund 100 000 Euro wird der Verwaltungstrakt saniert, vor allem der Fußboden ausgetauscht und die Wände gestrichen.

Ratsgymnasium: Der marode Boden der Bühne in der Aula wird erneuert. Ausgetauscht werden muss zudem die abgängige Hydraulik-Anlage dieses Bühnenbodens. „Hier sind wir noch auf der Suche nach einer Spezialfirma“, erläutert Klebe. Wahrscheinlich fallen diese Arbeiten in die Zeit nach den Sommerferien. „Das ist aber nicht schlimm, denn diese Anlage befindet sich im Keller“, fügt der Dezernent an.

Zusätzlich zu den genannten größeren Maßnahmen kommen laut Klebe „etliche zusätzliche routinemäßige Wartungs- und Revisionsarbeiten an unseren Schulen“ hinzu, die Kosten dafür belaufen sich auf „mehrere zehntausend Euro“.

Grundschulen: An den drei Grundschulen, die in Trägerschaft der Stadt stehen, fallen nach Auskunft von Stadtsprecherin Bettina Burger derzeit keine größeren Bau- und Sanierungsmaßnahmen an. Durchgeführt würden in den Sommerferien nur Wartungsarbeiten und kleinere Reparaturen, beispielsweise an den Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie an Brandschutztüren.

Jahnstadion: In dem für den Schulsport genutzten Jahnstadion wird laut Burger in den Sommerferien die Laufbahn gereinigt, um Algen- und Moosgeflechte zu entfernen. Die Kosten dafür schätzt die Stadtverwaltung auf 3600 Euro.




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