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Wieder unter einem Dach mit Awo und Kinderschutzbund: Familienzentrum öffnet an der Gartenstraße

Neue Anlaufstelle für Eltern

STADTHAGEN. Sechs Wochen nachdem das Familienzentrum an der Bahnhofstraße aufgrund eines Wasserschadens schließen musste (wir berichteten), konnte am Montag Wiedereröffnung gefeiert werden – allerdings an einem neuen Standort um die Ecke. Denn die Sanierungsarbeiten werden wohl noch mindestens zwei Monate andauern.

veröffentlicht am 16.04.2018 um 17:53 Uhr

Stadtmitarbeiterin Iris Freimann (von links) und Vermieter Lothar Elis freuen sich mit den Mitarbeiterinnen Britta Kunze, Ulrike Dommnich, Carola Meier und Gaby Mennicken, dass das Familienzentrum an der Gartenstraße 26 wieder eröffnet hat. Foto: col

Autor:

Mira Colic
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Die Kooperationspartner sind jedoch froh, dass ihre Arbeit so lange wieder unter einem Dach weitergehen kann. Denn neben dem Familienzentrum sind auch die Awo sowie der Kinderschutzbund Schaumburg betroffen. Letztgenannter ist bereits vor vier Wochen in die Ausweichimmobilie an der Gartenstraße 26 gezogen, wo noch bis Ostern der ärztliche Bereitschaftsdienst untergebracht war.

„Jetzt müssen wir erst einmal die Sachen aufarbeiten, die in den letzten Wochen liegengeblieben sind“, sagt Britta Kunze. Die Koordinatorin des Familienzentrums fügt hinzu: „Hier ist zwar alles improvisiert, aber so professionell und herzlich wie immer.“ Zumindest zusammenrücken müssen die Mitarbeiter der Kooperationspartner, da das neue Heim mit 200 Quadratmetern um die Hälfte kleiner als das alte ist. Dafür liegt das Gebäude durch die Nähe zum alten Standort äußerst günstig – sowohl für die Mitarbeiter, die doch immer wieder rüberlaufen müssen, um Unterlagen zu holen, wie für die Kunden. „Für die Bürger bedeutet dies keine große Umstellung“, sagt auch Iris Freimann von der Stadt, die sich freut, dass die Ausfallzeiten für die Partner durch die Flexibilität von Vermieter Lothar Elis möglichst kurz gehalten werden konnten.

Dass man dennoch Kursteilnehmer verloren habe, sei leider nicht zu ändern, sagt indes Gaby Mennicken, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes. „Wir haben versucht, viel zu kompensieren, sind für Beratungen zu den Betroffenen gefahren und werden das auch so fortführen.“

Awo-Sozialarbeiterin Ulrike Dommnich hat in den vergangenen Wochen, in denen sie mit einer Kollegin in die Awo-Geschäftsstelle in der Rathauspassage ausgewichen war, vor allem die Vernetzung gefehlt. „Wir sind häufig die erste Anlaufstelle und vermitteln dann weiter.“ Schade finde sie es aus diesem Grund auch, dass noch nicht feststeht, ob die Kinderbetreuungsagentur des Landkreises nach der Sanierung wieder mit an die Bahnhofstraße zieht. Wie berichtet, sollen die Außenstellen des Jugendamtes im ehemaligen Krankenhaus zusammengezogen werden.

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