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Nach Verkauf: Müllabfuhrverträge gelten vorerst weiter / Green Cycle will „Unternehmen weiterentwickeln“

Tönsmeier-Standort bleibt bestehen

STADTHAGEN. Der Verkauf des Entsorgungsriesen Tönsmeier an die Green Cycle hat im ersten Schritt keine Auswirkungen auf die Niederlassung in Stadthagen. Das betonte Unternehmenssprecherin Gertrud Bott auf Anfrage.

veröffentlicht am 06.07.2018 um 16:38 Uhr

Tönsmeier hat auch eine Niederlassung am Georgschacht in Stadthagen. Foto: rg

Autor:

Verena Gehring
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„Grundsätzlich plant die Green Cycle, das Unternehmen Tönsmeier als Ganzes weiterzuentwickeln und entsprechend zu investieren“, sagt die Sprecherin. Wie berichtet, hatte die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Porta Westfalica einen Käufer gesucht. Der Konzern Green Cycle, zur Schwarz-Gruppe zugehörig, bekam den Zuschlag. Der Vollzug der Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Mit einer Entscheidung rechnet Bott in etwa drei Monaten.

Vorausgegangen war ein Verkaufsprozess, den die Familie Tönsmeier zu Jahresbeginn initiiert hatte. „Unser oberstes Ziel war, einen finanziell starken neuen Eigentümer zu finden, der strategische Wachstumspläne hat und die Tönsmeier-Gruppe weiterentwickeln will“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Tönsmeier. Dieses Ziel sei mit dem Verkauf an Green Cycle erreicht, deren Angebot am meisten überzeugt habe.

Am Standort in Stadthagen sind derzeit 32 Mitarbeiter beschäftigt. Sie übernehmen im Auftrag des Landkreises auch einen Teil der Müllabfuhr. Wie es damit weitergeht, kann die Sprecherin noch nicht sagen, da besagte kartellrechtliche Entscheidung noch ausstehe. „Es gelten alle bestehenden Verträge weiter“, sagt Tönsmeier-Sprecher Boris Ziegler.

Grundsätzlich blickt Ziegler dem Kauf und seinen Konsequenzen entspannt entgegen. „Idee, Wunsch und Strategie hinter dem Verkauf war ja, dass das Unternehmen weiter wächst.“ Im operativen Geschäft gebe es keinerlei Veränderungen. „Kostensynergien ermittelt Green Cycle in den nächsten Wochen. Konkrete Aussagen sind derzeit noch nicht möglich,“ antwortet Bott auf die Frage nach möglichen Veränderungen.




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