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UPDATE: Polizei-Großeinsatz nach mehreren Schlägereien in Stadthagen

In der Stadthäger Innenstadt sind nach Informationen der Polizei eine Gruppe Asylbewerber sowie eine Gruppe Stadthäger aneinandergeraten. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund schließt die Polizei derzeit aus. Es handelte sich überwiegend um Jugendliche. Sie geht von Streitigkeiten aus dem persönlichen Umfeld aus. Es gab mehrere Verletzte. Die Polizei ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, gegen 22.45 Uhr ist die Lage aber ruhig.

veröffentlicht am 22.02.2019 um 22:19 Uhr
aktualisiert am 22.02.2019 um 23:19 Uhr

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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Wie der Einsatzleiter gegenüber der SZ/LZ erklärt, habe es zwei gesonderte Vorfälle gegeben, aber mit der gleichen Personengruppe. Sowohl um 18.50 Uhr im Bereich der Engen Straße in der Innenstadt von Stadthagen, als etwa 8-10 Personen aus zwei Gruppen aneinander geraten sind. Es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen. Die Polizei konnte die beiden Gruppen auseinander bringen. Mehrere Personen wurden leicht verletzt. Die Polizei nahm von allen Beteiligten die Personalien auf.

Später kam es gegen 19.45 Uhr abermals zu Streitigkeiten, mutmaßlich zwischen den gleichen beiden Gruppen im Bereich der Obernstraße vor dem Restaurant Italo. Dabei wurden 4 Personen verletzt, zwei Personen wurden mit Krankenwagen zur nicht-stationären Behandlung ins Klinikum nach Vehlen gebracht.

Da im Anschluss mehrere Personen, auch Schaulustige, vor Ort waren, gestaltete sich die Lage für die Polizei unübersichtlich. Es wurden sieben Streifenwagen aus mehreren Wachen zum Einsatzort geschickt. Alle Beteiligten haben nach Durchführung der polizeilichen Maßnahme entweder in ärztliche Behandlung begeben, oder Platzverweise für die Innenstadt erhalten.

Da man nicht garantieren könne, dass die Gruppen erneut aufeinander treffen, ist die Polizei weiterhin mit mehreren Streifenwagen in der Innenstadt von Stadthagen unterwegs.

Fast alle Beteiligten hatten als Wohnsitz Stadthagen. bei der Gruppe Asylbewerber handelte es sich teilweise um Personen aus Syrien und Afghanistan. Den Grund sieht der Einsatzleiter bei "persönliche Streitigkeiten. Wahrscheinlich hatte es keinen tieferen Grund." Alkohol war nach ersten Erkenntnissen nicht im Spiel, ausschließen könne man das aber nicht.




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