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Volksbank-Tochter investiert 4,5 Millionen Euro

Wecke-Areal: 16 Wohnungen entstehen

STADTHAGEN. Auf dem früheren Areal des Autohauses Wecke an der Oberntorstraße sollen zwei Häuser mit jeweils acht Wohnungen errichtet werden.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 09:47 Uhr

Die Fertigstellung der zwei Gebäude ist für Sommer 2020 geplant Repro: pr.

Autor:

Stefan Rothe
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Bauherrin ist die Immobilien Service Am Markt GmbH, eine Tochter der Volksbank Hameln-Stadthagen. Diese hat das 2700 Quadratmeter große Grundstück von Eigentümer Heinrich Wecke erworben. In die beiden Häuser will die Gesellschaft nach Angaben von Geschäftsführer Jörg Kuck insgesamt rund 4,5 Millionen Euro investieren.

Die Pläne für die beiden Gebäude hat das Fachbüro Schrader Ingenieure (Minden) noch im Auftrag von Wecke erarbeitet. Bis vor einiger Zeit hatte Wecke nämlich noch mit dem Gedanken gespielt, das Bauprojekt selbst durchzuziehen (wir berichteten). Doch nun ist er nach eigenem Bekunden froh, in der Volksbank einen geeigneten Käufer für das Grundstück und Investor für die Wohnbauten gefunden zu haben. „Ich habe das Areal in gute Hände gegeben“, bekundet Wecke, „und die Gebäude werden ganz in meinem Sinne errichtet.“ Das sei ihm wichtig, denn: „An dem Grundstück hängt schon eine Menge Herzblut, es war für unser Unternehmen schließlich über Generationen die Heimat.“

Das Projekt selbst als Bauherr durchzuführen, hätte sich nach Worten von Wecke letztlich nicht mit seiner Belastung durch die Leitung des Autohauses an der Vornhäger Straße vertragen. Über den Kaufpreis für das Grundstück wahrten beide Seiten Stillschweigen.

Den Plänen nach wird eine Wohnfläche von insgesamt 1600 Quadratmetern entstehen. Die Gebäude sollen jeweils drei Stockwerke aufweisen. Die Wohnungen werden nach Angaben von Kuck zwischen 80 und 118 Quadratmeter groß sein. Bei den größten Einheiten handelt es sich um Penthouse-Wohnungen in den oberen Geschossen. In der Tiefgarage werden 19 Stellplätze eingerichtet.

Bei der Heizung handelt es sich laut Kuck um eine ökologische Luft/Wasser-Wärmepumpe, ergänzt durch eine Gasheizung zur Abdeckung von Spitzenlasten. Installiert wird ebenso eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Überwiegend bodentiefe Fenster erhellen die 2,7 Meter hohen Räume. „Mit offenen Küchen wollen wir einem aktuellen Trend entsprechen“, ergänzt Kuck.

Die Wohnungen sollen allesamt verkauft werden. „Dafür sehen wir in Stadthagen einen entsprechenden Bedarf“, zeigt sich der Geschäftsführer zuversichtlich. Die Lage direkt gegenüber dem Schlossgarten und mit unmittelbarem Zugang zur Fußgängerzone gelte in der Kreisstadt als Filetstück.

Das Projekt ist nach übereinstimmender Aussage von Kuck und Wecke mit dem städtischen Bauamt vorabgestimmt. „Das mündliche Signal der Stadt, dass alles in Ordnung ist, liegt vor“, sagt Kuck. Demzufolge soll in Kürze der Bauantrag gestellt werden. Nach Vorstellungen der Volksbank soll der Abriss der ehemaligen Verkaufshallen von Wecke in diesem Frühjahr passieren. Für kurz danach ist der Baustart geplant. „Als Ziel für die Fertigstellung der beiden Häuser nehmen wir den Sommer 2020 ins Visier“, kündigt der Geschäftsführer an.




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