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Bauamt will in der zweiten Jahreshälfte noch sechs Projekte umsetzen

Zwei Millionen für den Straßenbau

STADTHAGEN. Es wird gewerkelt: Sechs Straßenbauprojekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von zwei Millionen Euro hat sich die Stadt für die zweite Hälfte dieses Jahres auf die Fahne geschrieben.

veröffentlicht am 05.07.2018 um 17:51 Uhr

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Autor:

Stefan Rothe
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Im Zuge des Straßennachausbaus geht es um die Gretchen-, die Sophien und die Tilsiter Straße. Wie berichtet haben die Arbeiten in der Gretchenstraße schon begonnen. Die drei genannten Straßen werden nach Angaben des städtischen Bauamtsleiters Gerd Hegemann zu typischen Stadthäger Wohnstraßen ausgebaut: die Fahrbahn wird eine mit rotem Rechteckpflaster ausgestattete sogenannte „Mischverkehrsfläche“, auf der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Sie ist als Spielstraße ausgewiesen. Die alternierend angeordneten Parkflächen sind mit grauen Betonsteinen gepflastert. Außerdem wird die Straße durch das Anpflanzen von Bäumen aufgelockert. An allen drei Straßen wird auch die Kanalisation erneuert. Das alles kostet für die Sophien- und die Tilsiter Straße jeweils 500 000 Euro, für die Gretchenstraße 250 000 Euro. Hegemann ist optimistisch, dass alle drei Projekte noch im Jahr 2018 fertig werden.

Das gilt auch für den Umbau der Einmündung der Lauenhäger- in die Vornhäger Straße. Dieser soll laut Hegemann direkt nach der Sommerpause beginnen. Dabei erhält die Vornhäger Straße eine Rechtsabbiegerspur zur Lauenhäger Straße hin. Der kombinierte Fuß- und Radweg wird in diesem Bereich erheblich erweitert. Für beides wird ein Teil des Grundstückes der ehemaligen Moschee genutzt. Zudem wird eine neue Ampelanlage errichtet, an der die vor einem Jahr eingerichtete Sonder-Grünphase für Radfahrer und Fußgänger noch etwas ausgeweitet wird.. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 350 000 Euro, wovon zwei Drittel aus dem Förderprogramm „Stadtumbau West“ finanziert werden.

Eigentlich könnte die Stadt laut Hegemann im selben Sanierungsgebiet noch in der zweiten Jahreshälfte auch die Erschließungsstraße südlich des Tulpenweges bauen. Dort soll neue Wohnbebauung entstehen. Denn baurechtlich und von den Planungen her ist dafür alles vorbereitet. Allerdings: „Uns fehlt noch ein Grundstück“, räumt der Bauamtsleiter mit Bedauern ein. Mit dem Eigentümer laufen derzeit noch Verhandlungen, die sich aber offenbar zäh gestalten. Die Stadtverwaltung strebe an, mit dem Eigentümer bald zu einer Einigung zu kommen. „Denn wir wollen die Erschließungsstraße noch während der Laufzeit des Sanierungsprogramms hinbekommen.“ Denn sollte sich die Sache weiter verzögern, oder es im schlimmsten Fall sogar zu einem Enteignungsverfahren kommen müssen, wäre das während dieser Laufzeit nicht mehr zu schaffen. Die Folge: Dann müssten die Anlieger zu den Erschließungskosten herangezogen werden. „Das wollen wir natürlich möglichst vermeiden“, so Hegemann. Für das Bauprojekt sind 320 000 Euro eingeplant, auch hier kommen zwei Drittel aus dem Förderprogramm.
Für 96 000 Euro wird bis zum Jahresende die Eichentwegte saniert. Wie berichtet wird Betonsteinpflaster eingebaut, inklusive der Wendehämmer.




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