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In Hespe Hoffen auf Meerbeck

05724-Bereich bleibt bei DSL das Problem

Hespe (gus). Die Telekom ist zwar zu Gast in Nienstädt gewesen. Das Gespräch über die Versorgung der Hesper Anschlüsse mit der Vorwahl 05722 war aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Was beraten wurde, ist - auch hinsichtlich einer Tendenz - auf Anfrage nicht mitgeteilt worden.

veröffentlicht am 10.07.2008 um 00:00 Uhr

Vor allem, dass der Vorwahlbereich 05721 bald vergleichsweise luxuriös versorgt sein soll, gab den Ratsmitgliedern Anlass zu Optimismus. 5000 bis 6000 Kilobit pro Sekunde ist eine Geschwindigkeit, die man "auch als DSL bezeichnen kann", sagte Herbert Presser (SPD). Allerdings dürfe auch nicht vergessen werden, dass direkt nach dem letzten Knotenpunkt nahe Meerbeck 16 000 Kbit/Sekunde verfügbar seien. Die Hesper Ratsleute hoffen jetzt auf eine positive Entscheidung des Meerbecker Gemeinderats zu einem Joint-Venture-Vertrag mit der Telekom. Wenn beide Gemeinden grünes Licht geben, steht der Netzerweiterung für den Hesper 05721-Bereich nach Darstellung von Bürgermeister Werner Vehling nichts mehr im Weg. Möglich ist die Erschließung von Meerbeck aus, die nach Worten Vehlings auch der Nachbargemeinde große Vorteile bringt, weil eine Lösung für das Verlegen der Kabel gefunden worden ist. Ursprünglich hatten sich Probleme ergeben, weil beim Bau eines Gehwegs in Meerbeck versäumt worden war, ein Leerrohr einzubuddeln, durch das später kostengünstig Kabel hätten gezogen werden können. Nun soll die Leitung über Kuckshagen durchs Feld verlegt werden. Dass im Vorwahlbereich 05724 bezüglich DSL weiterhin Stillstand herrscht, betrachten die Hesper Politiker indes mit Sorge. Schließlich blieben damit zusätzlich zu zahlreichen Bürgern auch mehrere Gewerbetreibende auf nicht absehbare Zeit ohne DSL. Die Firmen Hautau und Edeka wurden genannt. Außerdem befänden sich Apotheken und Ärzte in dem Bereich. Der Bürgermeister konnte dem Rat allerdings nichts Neues mitteilen. Konkrete Pläne gebe es für das 05724-Gebiet immer noch nicht. Vehling gibt nicht auf: "Wir bleiben dran."




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