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100 000 Opfer

Die ersten militärisch eingesetzten Streubomben waren im Zweiten Weltkrieg von deutscher Seite die „Sprengbombe Dickwandig 1 kg“ (kurz: SD 1) und die „Sprengbombe Dickwandig 2 kg“ (SD 2). Nach Einschätzung der Gruppe Handicap International hat Streumunition bis heute etwa 100 000 Opfer gefordert; 98 Prozent der registrierten Opfer stammen aus der Zivilbevölkerung, 27 Prozent davon sind Kinder. Angaben des Aktionsbündnisses Landmine zufolge liegen in Laos weltweit die meisten Blindgänger, nachdem die Amerikaner während des Vietnam-Kriegs den „Ho-Chi- Minh“-Pfad mit 260 Millionen Streubomben belegt hätten. Eine Beseitigung würde rund drei Milliarden Euro kosten. Die größten Militärmächte der Welt, die USA, China und Russland, blieben der Paraphierung in Oslo ebenso fern wie Israel, Indien und Pakistan. bus

veröffentlicht am 27.02.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 07:41 Uhr

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