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Erntefest vom 30. Juli bis zum 1. August: Festakt ist der Höhepunkt / Drei Wochen lang Tänze einstudiert

14 geschmückte Erntewagen ziehen durch Echtorf

Tallensen/Echtorf (gus). In den beiden Orten Tallensen und Echtorf laufen die Vorbereitungen auf den heimlichen Höhepunkt des Jahres auf Hochtouren. In dieser Woche haben Mitglieder der Dorfgemeinschaft die Erntekrone gebunden.

veröffentlicht am 28.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:22 Uhr

Am Donnerstag soll das Zelt für das von Freitag, 30. Juli, bis Sonntag, 1. August, geplante Erntefest stehen. Am Freitag beginnt das Fest um 21 Uhr mit einer Beachparty. Für Sonnabend ist Tanz im Festzelt zu Livemusik vorgesehen.

Auf dem Hof von Erntebauer Christian Grudke fanden sich am Montagabend reichlich Freiwillige ein, um die Erntekrone und die Kinderkrone aus Kornähren zu basteln. Mit der Erntekrone tanzt Grudke am Sonntag um 14 Uhr zur Eröffnung des Festaktes im Zelt am Feuerwehrhaus.

Treffen ist dort bereits um 13.30 Uhr. Die Festrede hält Seggebruchs Bürgermeister, Herbert Stahlhut. Ab 14.45 Uhr servieren die Helfer im Zelt Kaffee und Kuchen, zur selben Zeit startet der Ernteumzug durch die Dörfer Tallensen und Echtorf. Wer nicht daran teilnehmen kann oder will, kann sich ausgiebig der Kaffeetafel im Zelt widmen.

Die Teilnehmer am Umzug erwartet ein prachtvolles Bild: Der Tross wird aus 14 Erntewagen bestehen. Sechs Wagen stellen allein die Bewohner der Orte Tallensen und Echtorf, sagte die Schriftführerin der Dorfgemeinschaft, Renate Köpper. Acht externe Gruppen haben sich zudem angemeldet. Die Musik spielt die Schaumburger Trachtenkapelle.

Außerhalb der eigenen Orte macht der Tross nur einmal Station, und zwar an der Volksbank-Filiale auf dem Bergkrug. Die Rückkehr des Umzugs zum Zelt ist für 16.30 Uhr terminiert. Dann soll es stimmungsvoll weitergehen mit Tänzen und Musik der Trachtenkapelle.

Nach dem letzten Tanz am Sonntagabend ist das Erntefest allerdings noch längst nicht vorbei. Schließlich gehört auch zur schönsten Feier die Arbeit. Und diese beginnt am Montagmorgen mit dem Aufräumen des Zeltes. „Wir müssen unsere Sachen ja draußen haben, bevor am Mittag der Zeltbauer kommt“, erklärt Köpper.

Nachmittags geht das Aufräumen weiter. Für den Montag wünschen sich die Organisatoren reichlich Helfer, dann geht es nicht nur schneller, die Arbeit macht auch mehr Spaß. Zur Belohnung gibt es abends ein Frühstück – auch dieses Kuriosum ist Tradition in Tallensen und Echtorf. Mehr Informationen sind auf www.dorfgemeinschaftechtorf.de erhältlich.




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