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Riesenspende für die Andreas-Gärtner-Stiftung

1,5 Millionen Euro für den einstigen Chef

Porta Westfalica (bus). Die Spendenaktion der „Porta“-Unternehmensgruppe vom 7. Mai zugunsten von Menschen mit geistiger Behinderung hat mit einem bemerkenswerten Erfolg abgeschlossen. Bei der anlässlich des 75. Geburtstages des Firmenmitbegründers Hermann Gärtner initiierten Aktivität kamen insgesamt 1 502 754 Euro zusammen. „Ich bin tief bewegt“, betonte der Ex-Unternehmenschef während der Bekanntgabe des Ergebnisses. Das Geld werde ohne Abzüge der von ihm ins Leben gerufenen Andreas-Gärtner-Stiftung zur Verfügung gestellt.

veröffentlicht am 14.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 20:41 Uhr

Die Spendenaktion, an der bundesweit in den 97 Häusern von „Porta-Möbel“ und „SB Möbel Boss“ etwa 6 500 Personen beteiligt waren, war ohne Wissen des Seniors organisiert worden. Gärtner erfuhr erst nach der Rückkehr aus dem Urlaub von dem Vorhaben. Die ursprünglichen Erwartungen der Organisatoren hatten bei 500 000 Euro gelegen. „Das ist das schönste Geburtstagsgeschenk, das man mir machen konnte“, lautete die erste Reaktion des Empfängers.

Am Zustandekommen der Spendensumme waren außer Mitarbeitern, Kunden und Freunden auch Lieferanten und Geschäftspartner beteiligt. 651 430 Euro kamen von der Unternehmensgruppe, die den Tagesumsatz zur Verfügung stellte. Geschäftspartner spendierten 601 749 Euro. 249 575 Euro steuerten private Gönner und die Veranstalter unterschiedlichster Aktionen bei.

Die Stiftung bemüht sich um Förderung und Integration geistig behinderter Menschen. Sie hilft den Betroffenen persönlich und deren Familien finanziell.




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