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Wahlausschuss segnet Vorschläge für die Kommunalwahl ab

163 wollen gewählt werden

Bückeburg (rc). Der Wahlausschuss hat die Wahlvorschläge der Parteien und Wählervereinigungen für die bevorstehende Kommunalwahl am 10. September abgesegnet. Es gab keinerlei Beanstandungen, alle Kandidaten können - wie von den Parteien und Wählervereinigungen vorgeschlagen - für den Stadtrat oder aber für die fünf Ortsräte kandidieren.

veröffentlicht am 04.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Insgesamt bewerben sich 163 Männer und Frauen für die insgesamt 67 zu vergebenen Sitze: 90 Bewerber für die 34 Sitze im Stadtrat; 73 Bewerber für die Ortsräte. Von den Bewerbern sind noch nicht einmal ein Viertel Frauen: Lediglich 37 Frauen wollen gewählt werden. Im Stadtrat sind im Gegensatz zur Kommunalwahl 2001 nur noch 34 statt 35 Sitze zu vergeben: Kraft seines Amtes hat der im vergangenen Jahr erstmals gewählte hauptamtliche Bürgermeister Reiner Brombach Sitz und Stimme im Rat. Auch bei den Ortsräten gibt es eine Änderung: Nach der beschlossenen Fusion von Meinsen und Warber zum gemeinsamen Ortsrat Meinsen-Warber gibt es statt - wie bisher je fünf Sitzen - nur noch fusionierte neun Sitze. Die anderen vier Ortsräte bleiben in ihrer Sitzzahl unverändert: in Evesen sind neun zu vergeben,in Cammer, Rusbend und Scheie je fünf. Dazu kommen drei Ortsvorsteher in Achum, Bergdorf und Müsingen, die nach der Kommunalwahl auf Vorschlag der Fraktionen besetzt werden. Im Rat treten sieben Parteien und Gruppierungen an: SPD, CDU, FDP, Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG), Bündnis 90/Die Grünen, die Bürger für Bückeburg (BfB) und die Wählerinitiative "Wir in Bückeburg": so viele Parteien wie nie, so dass eine weitere Zersplitterung von Gruppen und Fraktionen zu erwarten ist. In den Ortsräten haben natürlich die großen Volksparteien SPD und CDU das Bewerberfeld gefüllt. Die kleineren Parteien oder Wählervereinigungen treten nur partiell an: UWG und BfB in Cammer; UWG, Grüne, FDP und BfB in Evesen; Grüne und BfB in Meinsen-Warber. Ältester Bewerber um einen Sitz im Rat ist Manfred Heidmeier von der UWG, Jahrgang 38, dicht gefolgt von der FDP-Kandidatin Brigitte Bödeker und Gerhard Schöttelndreier, ebenfalls von der UWG; beide sind Jahrgang 41. Jüngster Bewerber ist Antonio Gaudiso, Jahrgang 84, der für die BfB antritt, zweitjüngste Claudia Gaudiso, Jahrgang 83, der drittjüngste Hermann Kämpf, Jahrgang 83, für die CDU. In den Ortsräten ist Friedrich Rösener mit Jahrgang 32 der älteste, der es in Cammer noch einmal wissen will. Heinrich Öttking, Jahrgang 38, und Veronika Gieffers, Jahrgang 42, treten für die CDU im Ortsrat Cammer an. Jüngste Bewerber in den Ortsräten sind Carsten Wenzel, Jahrgang 84, für die CDU in Scheie; Jörn-Christian Prange, Jahrgang 82, für die CDU in Rusbend; Jörn Malsch, Jahrgang 78, für die SPD in Evesen und Denis Bülow, Jahrgang 78, für die CDU in Rusbend.




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