weather-image
16°
×

Alles aus eigener Hand: Richtkranz flattert bald auf "Hüttjer-Platz"

17 Tonnen Kies, 80 Säcke Zement

Obernkirchen (sig). Es geht mit großen Schritten voran auf dem Gelände des Rotts "Hütte". Dort entsteht ein Geräteraum in Kombination mit einem Holzschuppen. Rottführer Udo Anke hatte dieses Vorhaben mit langer Hand vorbereitet, damit alle für die Pflege des großen Platzes erforderlichen Geräte sicher untergebracht werden können. Außerdem soll das Brennholz für den Ofen im rotteigenen Fachwerkhaus trocken aufbewahrt werden.

veröffentlicht am 12.07.2008 um 00:00 Uhr

An acht Vormittagen war ein kleines Team unter der Leitung von Udo Anke, zu dem auch Altbürgermeister Adolf Bartels gehört, mit dem Aufstellen des Fachwerkes beschäftigt. Rund fünf Quadratmeter Fichtenholz wurden dafür benötigt. Die Vorarbeiten für das zweite Hochbauprojekt des größten Rotts der Bergstadt leistete ein Team, zu dem neben Udo Anke noch der Architekt Otto Sischka, der Statiker Jochen Kasseck und der Bauzeichner Michael Edler gehören. Finanziert wurde die gesamte Maßnahme von Rottmitgliedern und einigen Förderern. Allein für das Herstellen der Fundamente wurden über 17 Tonnen Kies und 80 Säcke mit Zement benötigt. "Alles aus eigener Hand" war das Motto von der ersten Planung an. Das begann mit dem Einmessen der Gebäude, dem Ausschachten und Baggern und dem Gießen der Fundamente. Danach wurde der Sockel aus Sandstein gemauert. Es folgten das Verlegen der Fußbodenplatten, das Anstreichen und Zuschneiden der Balken, Bohlen und Bretter sowie der Aufbau des Fachwerkes und das Herstellen der Dachbinder. Die benötigten Dachpfannen hatten zehn Rottkameraden bereits Anfang des Jahres von einem Obernkirchener Altbau abgenommen. Auf diese Weise konnte an allen Ecken und Kanten gespart werden. Das Richtfest soll in Kürze mit einer Grillparty und einem Umtrunk gefeiert werden. Die offizielle Einweihung folgt beim Sommerfest der "Hüttjer" am 31. August.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige