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50 000 Euro für Sanierung der Tennisanlage / Projekt soll bis März 2007 abgeschlossen sein

180 Tonnen Lava kommen extra aus der Eifel

Obernkirchen (sig). Die größte Investition seit 25 Jahren hat sich der Obernkirchener Tennisverein (TCO) vorgenommen. Von Grund auf saniert werden die vier Außenplätze an der Piepenbreite. Rund 50 000 Euro verschlingt dieses Projekt, das bis zum März des kommenden Jahres abgeschlossen sein soll.

veröffentlicht am 19.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Ganz aus eigenen Mitteln lässt sich ein solch finanzieller Kraftakt nicht realisieren. Der Landes- und der Kreissportbund haben das Vorhaben mit Zuschüssen unterstützt. "Aber wir haben auch seit Jahren darauf hin gearbeitet und Rücklagen gebildet", versicherte Schatzmeister Peter Schlehufer. Die alte Schicht aus Rotgrand ist komplett entfernt worden. Der darunter befindliche Aufbau aus Lavasteinen musste ergänzt werden. Zu diesem Zweck hat der TCO 180 Tonnen Lavamaterial aus der Eifel kommen lassen. Darauf wurde eine erste neue Rotgrandschicht aufgebracht. Sie bleibt jetzt zunächst bis zum Frühjahr liegen. Dazu kommt dann noch eine Abschlussdecke aus dem gleichen Material. Zusätzlich verlegt wurde eine Dränage. Außerdem ist der Zaun des Spielfeldes teilweise erneuert worden. Zu guter Letzt werden auf den vier Plätzen noch neue Linien und Pfosten angebracht. "Wir wollen am 16. April des kommenden Jahres die Saisoneröffnung vornehmen; bis dahin müssen alle Arbeiten abgeschlossen sein", unterstrich Vorsitzender Günter Wallbaum bei der Weihnachtsfeier für den Vereinsnachwuchs im Clubhaus. Er nahm diese Gelegenheit wahr, um sich bei Clubtrainerin Elena Masur für die Arbeit zu bedanken, die sie im zu Ende gehenden Jahr geleistet hatte. Für die Ausrichtung der Feier dankte er zusätzlich dem Schatzmeister Peter Schlehufer sowie Regine Lindemeier und Monika Matthias, die dem Vorstand angehören. Anerkennung verdienten darüber hinaus die beiden Jugendspielerinnen Joana Harmening und Paula Trommel, die das Clubheim weihnachtlich hergerichtet hatten. Die an der Feier teilnehmenden Jungen und Mädchen legten gemeinsam eine Bastelrunde ein, bei der sie aus Tonkarton Weihnachtsmänner, Eisbären und Sterne als Fensterschmuck und für Mobiles herstellten. Neben einer Tüte mit Leckereien hatte das Christkind noch etliche Geschenke auf den Gabentisch gelegt, die sich der Nachwuchs aussuchen konnte. Eine besondereÜberraschung war der Besuch des früheren kommissarischen Vorsitzenden Andreas Schulz-Mähling, der sich sehr für die Jugendarbeit engagiert hatte.




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