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Standort im Wald vom Tisch / Erfahrungen anderer Kommunen abfragen

20 000 Euro für BMX-Bahn

Haste. Für die Errichtung der BMX-Anlage, die Jugendliche aus der Gemeinde angeregt haben, soll eine Summe von 20 000 Euro in den Haushaltsplan 2015 aufgenommen werden. Die Gemeinde hofft auf Fördergeld aus dem Leader-Programm, an dem sich der Landkreis wieder beteiligen möchte. Für die Kofinanzierung muss aber auch Haster Geld bereitstehen.

veröffentlicht am 22.01.2015 um 15:17 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:42 Uhr

Der Standort im Haster Wald ist indes vom Tisch, erklärte Bürgermeister Sigmar Sandmann auf Nachfrage Wilfried Wlotzkas (SPD) im Jugendausschuss. Die Forstverwaltung lehne die BMX-Bahn an der Stelle ab. Sandmann sagte, die Forstverwaltung sei grundsätzlich darauf aus, den Betrieb im Wald so ruhig wie möglich zu gestalten. Daher sei es nicht verwunderlich, dass sie sich gegen die Radsport-Anlage ausspreche. Weitere Ausschussmitglieder stimmten ihm zu. Sandmann sagte, es stünden nun Flächen am Haster Ortsrand in Richtung Kohlenfeld zur Debatte. Die Verhandlungen laufen.

Fabian Heine (CDU) begrüßte den Schritt, Geld in den Haushalt einzustellen, weil es sich um ein sinnvolles Projekt handle. Er regte an, dass sich die Gemeinde mit anderen Kommunen in Verbindung setzt, um deren Erfahrungswerte bei der Finanzierung und Umsetzung vergleichbarer Projekte einzuholen.

Sandmann hatte zuvor von Gesprächen mit der Stadt Stadthagen berichtet, die eine BMX-Bahn am Festplatz hat. Eine weitere Anlage dieser Art gibt es auf dem Bergkrug in der Samtgemeinde Nienstädt.

Allerdings wurde im Ausschuss auch angeregt, lieber die Skateranlage am Schützenhaus attraktiver zu gestalten, anstatt ein neues Projekt in Angriff zu nehmen. Ausschussvorsitzender Klaus Gresel hielt dem entgegen: Die Skateranlage werde gut genutzt, und Jugendliche hätten sich explizit eine BMX-Bahn gewünscht. Sandmann ergänzte: Ein zusätzliches Gerät für die Skateranlage lasse sich wohl auch aus dem allgemeinen Haushaltsposten für Spielgeräte finanzieren.

Eine Gruppe jugendlicher BMX-Fahrer hatte im vergangenen Frühjahr im selben Ausschuss ein Modell für eine BMX-Bahn vorgestellt (wir berichteten). Der Ausschuss entschied seinerzeit, dieses Projekt zu unterstützen.gus




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