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Was die Stadt dieses Jahr repariert

222 000 Euro reichen nur für das Notwendigste

Bückeburg (rc). 222 000 Euro hat die Stadt in diesem Jahr in den Haushalt eingestellt, um dringend notwendige Reparaturen an Straßen, Wegen und Brücken in Auftrag geben zu können. Dass das Geld vorne und hinten nicht reicht, machte kürzlich Baubereichsleiter Karlheinz Soppe deutlich, als er darauf verwies, dass ursprünglich 300 000 Euro seitens seines Amtes beantragt worden waren. So können wie in den Vorjahren wieder einmal nur dir dringendsten Reparaturen durchgeführt werden.

veröffentlicht am 26.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 18:41 Uhr

An erster Stelle steht die Reparatur der Ecke von Braustraße und Sabléplatz, wo 27 000 Euro für das Verlegen neuer Granitplatten und das Beseitigen von huckeligem Pflaster ausgegeben werden sollen. Im Rahmen der fahrradfreundlichen Stadt wird auch der marode Radweg entlang der Petzer Straße repariert. 11 000 Euro darf die Reparatur kosten.

Damit die Liebepaare – und Schlossbesucher – beim Flanieren auf der Liebesallee entlang der Schlossgraft nicht ins Straucheln geraten, wird auch hier das Pflaster neu verlegt. 5700 Euro sind veranschlagt. Insgesamt 30 000 Euro werden an diversen Stellen im Stadtgebiet für die Reparatur von Entwässerungsanlagen und Gossen zur Verfügung gestellt, 25 000 Euro fließen in die Reparatur diverser Brücken. Die Lehnstraße hinter dem Bahnhof erhält eine neue Asphaltdecke, die 19 000 Euro kostet. Der Anschluss an das Radwegesystem der Bückeburger Niederung kann mit diesem Betrag allerdings nicht hergestellt werden. Das Geld reicht nur bis zum ehemaligen „An- und Verkauf“, den Gebäuden, die heute von der Musikerinitiative „United Noise“ und einigen Firmen genutzt werden. Soppe versprach, dass der Rest des Weges geschottert und mit Fahrrädern besser befahrbar gemacht werden könne und zwar mit den Kräften des Städtischen Bauhofes.

Insgesamt freute sich Soppe, dass die Frostschäden an den Straßen nach dem harten Winter geringer ausgefallen sind als erwartet: So könne doch einiges mehr an anderen Stellen repariert werden.




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