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Führung durch die Geschichte des heutigen Eilenriede-Stadions

24 Fußballfreunde bei 96

HANNOVER. War es im letzten Jahr das Deutsche Fußball Museum in Dortmund, so ging die Reise dieses Mal in die Hannover 96 Fußballakademie im 1922 gebauten Eilenriedestadion.

veröffentlicht am 26.09.2019 um 00:00 Uhr

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Sebastian Kurbach von Hannover 96 überreichte Frank Lorenz einen Hannover- 96-Wimpel zur Erinnerung, hieß die 24 Fußballfreunde willkommen und brachte ihnen während der 90-minütigen Führung die Geschichten des heutigen Eilenriedestadions näher, das damals den Namen „Stadion der Stadt Hannover“ trug. In den 30er Jahren erlebte dieses damals hochmoderne Stadion zwei Länderspiele. Im Jahr 1931 hieß der Gegner Dänemark (4:2) und 1937 Belgien (1:0).

Die 25 000 Zuschauer fassende Arena wurde 1934 zu Ehren des damaligen Ehrenvorsitzenden und Reichspräsidenten in „Hindenburg-Kampfbahn“ umbenannt. Kurz nach dem Erbauen zog Hannover 96 des Öfteren ins Stadion der Stadt Hannover um, da die Radrennbahn für Begegnungen wie gegen Braunschweig oder Arminia zu klein war. Das wurde auch nach dem Krieg beibehalten und Hannover 96 zog 1959 vollends ins Eilenriedestadion um. Die Amateur- und Jugendteams spielen dafür bis heute im Eilenriedestadion und so war dieses Stadion Heimstätte während der drei Amateurmeistertitel von Hannover 96. Das Trainingsgelände für die Junioren von Hannover 96 liegt mitten im Grünen. Der Verein hat das Stadion von der Stadt gepachtet.

Der Freundeskreis Preußen Hameln 07 an der Fußballakademie von Hannover 96. FOTO: KHT



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