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Staukanalsystem statt Rigolen-Versickerung

33 Bauplätze entstehen am „Sandbrink“

Hagenburg. „Ausverkauft“ heißt es für jeden Interessenten, der sich gegenwärtig bei der Gemeinde Hagenburg nach einem Bauplatz erkundigt. Die Warteliste verlängert sich rasch. Der Rat der Gemeinde Hagenburg hat deshalb in seiner jüngsten Sitzung das neue Baugebiet „Sandbrink“ mit 33 neuen Bauplätzen auf den Weg gebracht.

veröffentlicht am 04.03.2014 um 17:36 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:42 Uhr

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An „kontroverse Diskussionen“ hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende Heiko Bothe erinnert, ohne aber die genauen Gründe für die Entscheidung der Kommunalpolitiker zu nennen, sich auf den Streifen am südöstlichen Ortsrand festzulegen. Bothe hält das Gebiet für geeignet, das Ortszentrum sei „fußläufig gut zu erreichen“.

Friedhelm Vogt, der SPD-Fraktionssprecher, dankte Gemeindedirektor Jörn Wedemeier, die Planung für ein neues Gebiet so schnell vorangetrieben zu haben. Wedemeier hatte berichtet, dass es bereits wieder neun Interessenten auf der Warteliste gebe, die gerne in Hagenburg bauen wollten.

Entgegen den „gut bewährten“ (Wedemeier), oberirdischen Rigolen-Versickerungssystemen im Kornblumen- und Sonnenblumenweg hat sich der Rat jetzt für ein unterirdisches Staukanalsystem entschieden. Das Oberflächenwasser wird so gedrosselt, dass es in die Gräben abgegeben werden kann und nicht in der Kanalisation verschwinden muss. Oberirdisch bietet das System in den Augen der Kommunalpolitiker mehr Platz für den Straßenraum und die Grundstücke.




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