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Agentur für Arbeit führt saisonale Gründe ins Feld / Auch bei der Zahl der Unterbeschäftigten gibt es einen deutlichen Anstieg

420 Arbeitslose mehr in Schaumburg

Landkreis. Die Zahl der offiziell in Schaumburg als arbeitslos Gemeldeten ist im Januar um mehr als 420 auf insgesamt 5566 gestiegen. Die Quote liegt damit bei 7,0 Prozent. Auch bei den Unterbeschäftigten hat es in den vergangenen vier Wochen einen deutlichen Zuwachs auf mehr als 7000 gegeben. Als unterbeschäftigt gelten laut Definition der Agentur für Arbeit nicht nur Arbeitslose, sondern auch Männer und Frauen ohne Job, die an Weiterbildungen und anderen Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen.

veröffentlicht am 29.01.2015 um 15:41 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:31 Uhr

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Im Vergleich zum Januar 2014 ist die Zahl der offiziell arbeitslos gemeldeten Schaumburger um 452 gesunken. Vor einem Jahr lag die Quote bei 7,5 Prozent. Auch bei den Unterbeschäftigten hat es in Bezug auf den Vorjahresmonat eine Entspannung gegeben, wenn auch nur eine leichte: Im Januar 2014 wurden 73 Männer und Frauen mehr in dieser Kategorie registriert.

Der Rückgang der Arbeitslosenzahl in Bezug auf den Vorjahresmonat ist auch im Bereich der Geschäftsstelle Rinteln der Agentur für Arbeit registriert worden. Zu dem Bezirk gehören die Samtgemeinde Eilsen, die Stadt Rinteln sowie die Gemeinde Auetal. In diesem Gebiet waren im Vergleich zum Januar 2014 127 Männer und Frauen weniger ohne Job gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat liegt die Zahl der Arbeitslosen in Rinteln hingegen um 133 höher bei insgesamt 1529 Betroffenen.

Ähnlich sieht es für den Geschäftsstellenbezirk Stadthagen aus: In den vergangenen vier Wochen stieg die Zahl der Menschen ohne Job um fast 300 auf etwa 4000. Im Januar 2014 waren hingegen fast 4400 arbeitslose Männer und Frauen in Stadthagen registriert gewesen.

Die Verantwortlichen der Agentur für Arbeit in Hameln führen den Anstieg der Arbeitslosenquote auf saisonübliche Effekte zurück, da Außenarbeiten vielfach eingestellt wurden. Daher seien insbesondere Männer in den vergangenen vier Wochen verstärkt betroffen. Schaumburg stelle damit im Weserbergland keine Ausnahme dar, wie es bei der Behörde weiter heißt. Auch das Auslaufen von Arbeitsverträgen zum Jahresende machte sich bemerkbar: Zahlreiche Auszubildende haben zum Jahreswechsel erfolgreich ihren ersten Schritt ins Berufsleben abgeschlossen.

Bei den offenen Stellen hat es im Landkreis Schaumburg einen Rückgang um 28 auf rund 800 gegeben. Vor einem Jahr waren es nach Angaben der Agentur für Arbeit rund 200 offene Stellen weniger.




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