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Tennissparte des VfR Evesen beklagt sich über „Luftangriffe“ von jenseits des Ballfangzauns

Öffentlicher Fußballplatz sorgt für Ärger

Evesen (wk). Die Tennissparte des VfR Evesen hat ihre Jahresversammlung in der Gaststätte „Petzer Krug“ in Petzen abgehalten. Dabei berichtete Lothar Lauenroth, der Abteilungsleiter, dass der neu angelegte öffentliche Fußball-Kunstrasenplatz den Tennisspielern erhebliche Sorgen bereitet. So würden von dort aus regelmäßig Fußbälle auf die Tennisplätze fliegen, da der vorhandene Ballfangzaun zu niedrig sei. Um die Fußbälle wieder zurückzuholen, würden die auf dem Kunstrasenplatz spielenden Kicker zudem andere Zäune übersteigen und dadurch beschädigen. Mit ihren stollenbesetzten Fußballschuhen würden sie darüberhinaus Abdrücke in den planierten Tennisplätzen hinterlassen. Der von diesem Fußballplatz ausgehende Lärm sei ein weiteres Ärgernis.

veröffentlicht am 16.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 02:21 Uhr

„Die einzige sichere Möglichkeit ist, einen Stacheldraht drum’rum zu ziehen“, resümierte Lauenroth mit Blick auf die zu schützende Tennisanlage. Als praktikablere Lösung nannte er dann jedoch die Installation eines höheren Ballfangnetzes und die Einführung einer Nutzungsregelung für den öffentlichen Fußball-Kunstrasenplatz, wobei er auch hier gewisse Probleme sah: „Es wird sicherlich noch ein schwerer Kampf werden“, prognostizierte er. Denn „die Stadt ist pleite“. Außerdem habe – außer der Stadt Bückeburg selbst – niemand etwas zu sagen.

Damit, dass der Fußballplatz jetzt öffentlich ist, sei auch der Vorstand des Gesamtvereins nicht einverstanden, zumal der VfR Evesen einen Geldbetrag von 6500 Euro für den Bau des Kunstrasenplatzes zugeschossen habe, stellte Peter Möse, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, fest.

Bei den anstehenden Wahlen votierte die Versammlung für folgende Besetzung des Abteilungsvorstandes: Eckhard Schicht (Abteilungsleiter), Jürgen Ußling (stellvertretender Abteilungsleiter), Petra Adelt (Sportwartin), Jutta Schneidereit (stellvertretende Sportwartin), Delia Tegtmeier (Jugendleiterin), Petra Adelt (stellvertretende Jugendleiterin), Christiane Schicht (Kassiererin) und Helma Willenberg (stellvertretende Kassiererin).

Lauenroth hatte sein Amt als Abteilungsleiter aus Altersgründen nicht weiter fortführen wollen: „Jetzt muss ein Strich gemacht werden, sonst hocke ich noch mit 80 da“, erklärte er vor den Wahlen. Immerhin gehe er altersmäßig schon auf die 75 zu. Nach eigenen Angaben hatte Lauenroth die Leitung der Tennissparte fünf Jahre inne gehabt und war davor mindestens 20 Jahre lang stellvertretender Abteilungsleiter gewesen.

Zur sportlichen Seite der Tennissparte informierte Eckhard Schicht (zu diesem Zeitpunkt noch in der Funktion des Sportwartes), dass die Abteilung insgesamt vier Mannschaften gemeldet habe. Dabei seien die „Herren 50“ sogar von der 1. Bezirksklasse in die 2. Bezirksliga aufgestiegen.




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