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Delegation der Kindertagesstätte „Arche Noah“ besucht Bäckerei Achter

„ABC-Flitzer“ backen kleine Brötchen

Bückeburg/Obernkirchen. Wo kommen eigentlich die schmackhaften Vollkornbrote her, die es jeden Morgen beim „Gesunden Frühstück“ in der Kindertagesstätte (Kita) „Arche Noah“ gibt? Und wie werden sie hergestellt? Antworten auf diese und andere Fragen haben deren „ABC-Flitzer“ – so die interne Bezeichnung für jene rund 30 Jungen und Mädchen, die in diesem Sommer eingeschult werden – bei einem Besuch der Bäckerei Achter in Obernkirchen erhalten.

veröffentlicht am 07.05.2014 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:41 Uhr

Dabei wurde ihnen von der Bäckermeisterin Lena Achter, die das Traditionsunternehmen gemeinsam mit ihrem Vater führt, nicht nur der Unterschied zwischen Backwaren aus Vollkornmehl und solchen aus „normalem“ Mehl erläutert, sondern auch die in der Bäckerei zum Einsatz kommenden Maschinen und Geräte vorgeführt. Darunter eine Knetmaschine zum Vermengen und eben Kneten der Zutaten über einen „Abwieger“, der einen großen Klumpen Teig vollautomatisch in kleine Portionen aufteilt, sowie der imposante Backofen, gegenüber dem die in privaten Küchen vorhandenen Haushaltgeräte geradezu mickrig aussehen. Zudem durften die Steppkes von Hand aus vorbereitetem Teig Brötchen formen, die am nächsten Tag frühmorgens im Ofen gebacken und ihnen dann, zusammen mit der üblichen Vollkornbrotlieferung für die „Arche Noah“, mitgebracht wurden.

Nach Auskunft der Erzieherin Silke Durwen war der Ausflug zur Bäckerei Achter Teil eines mit „Auf Fotosafari durch die Stadt“ betitelten Projektes, in dessen Rahmen die Kinder im Verlauf ihres letzten Kita-Jahres verschiedene Institutionen kennenlernen. Dabei standen respektive stehen in Bückeburg unter anderem auch ein Besuch der Polizei, Feuerwehr, der Stadtkirche und des Hubschraubermuseums auf dem Programm.

Während der jeweiligen Exkursionen, auf die sie von den Erzieherinnen jedes Mal mit einigen Vorab-Informationen vorbereitet werden, erstellen die „ABC-Flitzer“ Fotos mit einer kleinen Digitalkamera, die als Papierabzug in Mappen gesammelt werden, führte Durwen weiter aus. Ergänzt würden diese durch thematisch passende Basteleien und Malereien, die im Nachgang zu den Ortsterminen entstehen. Die kompletten Sammelmappen überreiche man den Kindern dann zum Ende ihrer Kita-Zeit als Abschiedsgeschenk.




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