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„Lebendiger Adventskalender“ lockt an / Halbe Stunde der Besinnung

Abends viel Bewegung im Dorf

Wiedensahl (jed). Wer in der dunklen und kalten Jahreszeit gegen halb sieben einen Abendspaziergang in Wiedensahl macht, trifft für gewöhnlich auf wenig Gleichgesinnte. Derzeit ist das aber anders, denn seit dem 1. Advent kommt gerade um diese Zeit Bewegung ins Dorf. Da trifft man viele Nachbarn, Freunde und Bekannte, die der „Lebendige Adventskalender“ einmal am Tag für eine halbe Stunde zusammenführt.

veröffentlicht am 17.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:42 Uhr

Bis Heiligabend öffnen Familien, Gruppen und Vereine ihre Türen, um gemeinsam mit anderen für kurze Zeit dem vorweihnachtlichen Stress zu entgehen. Es wird gesungen, gelacht, zugehört oder einfach nur inne gehalten und nachgedacht. Egal, ob unter freiem Himmel, in einer großen Garage, unter einer Überdachung oder wie kürzlich im Alten Pfarrhaus, in das der Förderkreis „Kirche in Wiedensahl“ eingeladen hatte. Thomas Wartmann, einer der Anwesenden, brachte es auf den Punkt: „Ich genieße das, hier kann man die Adventszeit für einige Minuten ganz intensiv erleben. Schön, dass sich nicht nur die unmittelbaren Nachbarn, sondern auch viele andere angesprochen fühlen.“

Wie die halbe Stunde gestaltet wird, ist den Gastgebern selbst überlassen. Ex-Kirchenvorsteherin Ilse Heumann, fast jeden Abend mit dabei, hat festgestellt: „Da gibt es schon Unterschiede, die Gastgeber sprechen sich ab und lassen sich was einfallen.

Bei Familie Pöhler war das beispielsweise fast schon wie ein kleiner Gottesdienst.“ Hilfestellung für den Ablauf gibt ein „Adventskalenderbuch“ mit 24 Geschichten, das ein unbekannter Absender am ersten Adventssonntag in die Kirche gelegt hat. Besagtes Buch wird jeden Abend ebenso symbolisch weitergegeben wie die Laterne mit brennender Kerze.




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