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Hohenrodes Sänger brauchen neuen Mäusejäger / Fred Meier bleibt MGV-Vorsitzender

Ableben von „Schneewittchen“ ein herber Verlust

Hohenrode. Kann es dem MGV Hohenrode so gut gehen, wie es scheint, wo er doch schon schreckliche Katastrophen erleben musste und die nächste wohl direkt vor der Tür steht?

veröffentlicht am 15.02.2016 um 18:17 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:29 Uhr

Dass „Schneewittchen“ gestorben ist, war ein herber Verlust, den die Sangesgemeinschaft im letzten Jahr verkraften musste. „Schneewittchen“, eine (vermutlich schneeweiße) Katze, hatte nämlich die Jahre zuvor das Mäusevolk in der Scheune, wo der Festwagen untergestellt war, im Zaum gehalten.

Mit ihrem Ableben kam es zur Bevölkerungsexplosion unter den kleinen Nagern. Das hatte Folgen für den MGV: einen völlig abgeknabberten Festwagen.

Neue dunkle Wolken hat zudem Schriftführer Benoît le Turcq am Vereinshorizont ausgemacht. Er ermahnte seine Mitsänger dringend, einmal über ihr Wahlverhalten nachzudenken. Es würden ja bei diesen ständigen 100 Prozent-Ergebnissen „bald sowjetische Verhältnisse“ herrschen. Seine Vereinskameraden zeigten sich jedoch denkbar unbeeindruckt von der Warnung. Über die vakanten Vorstandsposten wird in gewohnter Weise zügig und einstimmig abgestimmt. Alle Verantwortlichen erklären sich bereit, für eine weitere Periode im Amt zu bleiben. An der Spitze des Vereines stehen demnach weiterhin der erste Vorsitzende Fred Meier, der zweite Vorsitzende Jan Söffker, der erste Kassierer Wolfgang Hoffmann, der zweite Kassierer Hans Werner Janssen, der erste Schriftführer Lothar Sievers, der zweite Schriftführer Benoît le Turcq und die Liederväter Walter Vogt und Gustav Kerker.

Auch Ehrungen für langjährige Mitglieder gab es bei der Hauptversammlung. Ausgezeichnet wurden Karl Brinkmann für 45 Jahre aktive Mitgliedschaft, Hans Werner Janssen für 30 Jahre, Frank Knape für 25 Jahre und Jan Söffker für 20 Jahre. Die beiden passiven Mitglieder Karl Heinz Bruns und Manfred Ötting, die auch schon 35 Jahre zur Gemeinschaft zählen, waren nicht persönlich anwesend. Abschließend soll, um den ganz besonderen Charakter des Hohenroder Gesangvereins mit seinen 21 aktiven und 46 passiven Mitgliedern zu unterstreichen, noch folgendes berichtet werden: In Hohenrode sind selbst die Kassierer dagegen, ihre Mitglieder zur Zahlung der Vereinsbeiträge per Kontoeinzug zu verdonnern. „Ihr könnt heute bezahlen oder auch warten, dass der Kassierer nach guter alter Sitte zu euch nach Hause kommt.“ Diese kleinen Begegnungen, die wohl häufig auch einen feucht-fröhlichen Charakter annehmen, möchte man in Hohenrode nicht missen.cm

Die Sänger des MGV Hohenrode stimmen immer noch einstimmig ab.Foto: cm




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