weather-image
28°
×

Ablöse war bereits 2013 Thema

Bad Nenndorf. Der WGN-Fraktionssprecher Bernd Zimmermann hat darauf hingewiesen, dass die Idee einer Ablösevereinbarung mit Grundstückseigentümern keineswegs so neu ist, wie sie von Stadtdirektor Mike Schmidt dargestellt worden sei. Das frühere beratende SPD-Mitglied im Bauausschuss, Bernd Hothan, habe diese finanziell lukrative Möglichkeit bereits im August 2013 angesprochen.

veröffentlicht am 23.02.2016 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

Allerdings war Schmidt seinerzeit noch nicht Stadtdirektor gewesen. Erst im Dezember jenes Jahres kürte die CDU ihn zum Kandidaten für dieses Amt.

Bei dieser Sache geht es um Ausgleichszahlungen für Wertsteigerungen der Zentrumsgrundstücke, die diese im Zuge der Innenstadtsanierung erfahren haben. Die Eigentümer der Flächen und Immobilien sollen den Vorteil an die Stadt zurückzahlen. Die Ablösevereinbarungen haben den Vorteil, dass die Stadt das von den Anwohnern zu zahlende Geld direkt in weitere Baumaßnahmen investieren kann (wir berichteten). Die Höhe der Zahlungen wird derzeit ermittelt.

Schmidt betont, ihm sei letztlich egal, von wem die Idee stammt, es gehe darum, eine gute Lösung für Stadt und Bürger zu finden. Er habe zunächst aus seinem Bauamt die Aussage erhalten, dass Ablösevereinbarungen nicht möglich seien. Dies habe die neue Leiterin, Annette Stang, nun aber revidiert.gus




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige