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Wirtschaftsplan des stadteigenen Betriebs umfasst knapp 3 Millionen Euro – Ausschuss berät

Abwassergebühr bleibt bei günstigen 1,71 Euro

Bückeburg (rc). Die Abwassergebühren bleiben im kommenden Jahr unverändert bei 1,71 Euro pro Kubikmeter. Für die Oberflächenentwässerung müssen Hauseigentümer in der Stadt Bückeburg weiterhin 0,31 Euro je Quadratmeter zahlen. Das geht aus dem Wirtschaftsplan 2013 hervor, der im Betriebsausschuss diskutiert und abgesegnet wurde. „Wir sind im Vergleich zu anderen Kommunen der Region und auch bundesweit sehr günstig“, sagte der für den kaufmännischen Bereich des stadteigenen Betriebes zuständige Jürgen Sobotta. Dies sei ein „echter Standortvorteil“, da Bürger und Gewerbe sehr viel Geld sparen könnten.“ Ein Vergleich: In der Nachbarstadt Porta zahlen Bürger eine Abwassergebühr von 4,35 Euro je Kubikmeter.

veröffentlicht am 12.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

Inliner-Sanierung kostet 115 000 Euro

Die Erträge und Aufwendungen belaufen sich im Erfolgsplan des Wirtschaftsplans auf 2,984 Millionen Euro, der Jahresgewinn wird – wie in den Vorjahren – 72 000 Euro betragen. Der Gewinn wird komplett an die Stadt überweisen, als Verzinsung für ihr eingesetztes Eigenkapital. Die Umsatzerlöse sollen 2,72 Millionen Euro betragen, für die Schmutzwasserentsorgung sollen 1,864 Millionen Euro in die Kasse fließen, für die Oberflächenentwässerung 413 000 Euro. Der Gebührenanteil der Stadt für öffentliche Straßen beträgt 186 000 Euro. Im Vergleich zu 2011 muss der Abwasserbetrieb deutlich höhere Energiepreise für den Betrieb von Pumpen oder Kläranlage bezahlen: 404 000 statt 290 000 Euro. Der Stromverbrauch sei insgesamt gesunken, so Sobotta, dennoch müsse mehr bezahlt werden. Deutlich zurückgehen werden auch die Personalkosten. Aber nur, weil durch interne Umstrukturierungen in der Stadtverwaltung eine Stelle des Abwasserbetriebs dem Hauptamt der Stadt zugeordnet wird und von dort Arbeiten für den Betrieb erledigt werden. Für seine knapp 11,5 Millionen Euro Schulden muss der Betrieb knapp eine halbe Million Euro Zinsen aufbringen.

Der Vermögensplan sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1,534 Millionen Euro vor. Geplant sind damit unter anderem Investitionen in Höhe von insgesamt 639 000 Euro, wie etwa die Inliner-Sanierung von Kanälen im Stadtgebiet (115 000 Euro), neue Maschinen- und Steuerungstechnik für die Kläranlage und Pumpen (55 000 Euro), die Kanalsanierung in der Graf-Wilhelm Straße (72 000 Euro), der Friedrich-Bach Straße (65 000 Euro) oder das Sanierungsgebiet Harrl mit Harrl- und Adolfstraße (110 000 Euro).

Ein Teil der Investitionen im Bereich des Petzer Felds ist notwendig, weil die Stadt nach dem Bau zweier neuer Kanäle unter dem Schalltor jetzt die Mischwasserkanäle trennen will, wie der Leiter des Betriebs, Reiner Klenke, im Ausschuss erläuterte. Der das Zahlenwerk einstimmig absegnete und zur endgültigen Beschlussfassung an den Rat überweis.




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