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Gerhard Schöttelndreier verlässt CDU-Liste

Achums Ortsvorsteher geht mit der UWG

Bückeburg (rc). Erst mit der Veröffentlichung der Wahlvorschläge hat die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) die Katze aus dem Sack gelassen. Während allgemein noch erwartet worden war, dass der Ratsherr Manfred Heidmeier erneut für den Rat kandidiert, birgt Platz 1 im Wahlbereich I Bückeburg-Ost eine Überraschung. Dort tritt Gerhard Schöttelndreier an, seit 15 Jahren Ortsvorsteher in Achum, lange Jahre CDU-Mitglied, kurzzeitig 2001 auch Ratsherr. Eine Listenverbindung mit der CDU sicherte ihn 2001 seine erneute Wahl zum Ortsvorsteher.

veröffentlicht am 04.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Wie Schöttelndreier auf Anfrage sagte, habe er erfahren, dass Parteipolitik bei sachlichen Entscheidungen eher hinderlich sei, "da Parteien oft nur Wahlvereine für die jeweiligen Parteioberen sind". Das imperative Mandat sei in Deutschland eigentlich verboten, trotzdem sei es gängige Praxis. Parteipolitik in Bückeburg diene nicht den Bürgern, sondern "der alleinigen Machtausübung". Die Vorstellungen der UWG deckten sich am meisten mit seinen Vorstellungen, so Schöttelndreier weiter. Und: "Mandatsträger der UWG sind nur sich selbst und den Bürgern verantwortlich." Es gebe keine übergeordneten Instanzen, deren Entscheidungen er vertreten müsse, Sachentscheidungen stünden im Vordergrund. Die UWG müsse keine Posten anstreben, um die Partei zu stärken. Im Wahlbereich II treten für die UWG Manfred Heidmeier, Gunnar Preul, Horst Sorban und Karl-Heinz Bilo an. Wie der UWG-Vorsitzende Gunnar Preul mitteilte, sollen Kandidaten und Programm demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.




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