weather-image
25°
×

Arbeitsgruppe erläutert Grundkonzept und Varianten / Großes Treffen am Tag der Deutschen Einheit

Adolfinum bereitet sich auf Jubiläumsjahr 2014 vor

Bückeburg. Den ersten Vorgeschmack dürfte es schon im laufenden Schuljahr im Wonnemonat Mai geben: Am 6. Mai erinnert eine Theatergruppe des Adolfinum an die 1613 in Gang gebrachten Bauarbeiten für die neue Lateinschule. Was an Steinen eigentlich für den Bau des Kirchturms der großen Stadtkirche gedacht war, so erzählt man in der Residenzstadt, wurde nun angesichts gewisser baulicher Schwierigkeiten für einen Schulbau verwandt.

veröffentlicht am 18.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Viel Harmonie dürfte angesichts der Schlamperei der Planer nicht geherrscht haben rund um den ernsten Grafen Ernst, doch heute weiß man nicht nur in der federführenden Schulleitung: Es war eine weise Entscheidung – und eine wegweisende noch dazu.

Für das Jubiläumsjahr 2014 hat die schulische Vorbereitungsgruppe, zu der auch ehemalige Lehrkräfte und Schüler gehören, inzwischen ein Konzept mit einigen Variablen und Varianten vorgelegt. Die Entscheidungen über die Einzelheiten werde nun die Gesamtkonferenz treffen, so Schulleiter Michael Pavel bei der jüngsten Sitzung. Ein prominent besetzter Festakt als Auftakt, Projektwoche, Schulausflug per Bahn, historisches Sportfest, Objektkunst, Schultheaterrevue, Vorträge, Schulkonzert, Lesung und ökumenischer Gottesdienst lauten die Stichwörter. Festschrift, Schulfilm und Jahreskalender scheinen unverzichtbar. Da heißt es auch Kosten kalkulieren, Haushaltsposten prüfen und Sponsoren begeistern.

Auch ein großes Adolfinertreffen rund um den „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober 2014 gehört zum Konzept. Der Journalist aus Washington, der Speditionskaufmann aus Shanghai, der Jurist aus Paris, der Politiker aus Berlin – ob sie dann alle kommen werden? Von den unvergessenen Jubilaren „Abi 2004“ wie Johannes Engelke liegen schon erste Zusagen vor. Wie gigantisch die Veranstaltung werden soll, für die ein paar Ehemalige wie Johanna Woydt und Steffen Behlau schon vage im Internet werben, wird noch zu entscheiden sein. Was durch den freien Freitag für Auswärtige ideal zu sein scheint für diesen Anlass, könnte für die Schule ein Handicap bedeuten. Kleine Ferien sind in vielen Familien mehr als willkommen, um das Weite zu suchen, nicht das gute alte Gymnasium.

Da die heutige Schülerschaft im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres stehen soll, hat die SV der Schule zwei Vollversammlungen veranstaltet. Schülersprecher Philip Müller und seine Mitstreiter gaben wichtige Informationen über die Mitwirkungsmöglichkeiten. Kein Wunder, dass sich etwa Christian Lange und Ole Winkler schon über fast dreißig Mitstreiter beim Filmprojekt freuen können. Behlau und seine Mitstreiter am Ort wären froh, wenn sie durch Hilfe aus der Bevölkerung noch mehr Kenntnisse über Adressen von Ehemaligen gewönnen.

Wie weit mag der Besucherreigen zurückragen – bis zum Notabitur 1944 oder in noch frühere Tage? Und für den jahrgangsältesten Absolventen würdigende Worte, ein Interview der Filmer und ein Präsent? vhs




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige